SZ + Löbau
Merken

Längst vergessenen Mordfällen in der Oberlausitz auf der Spur

Matthias Schildbach schreibt historische Bücher. Grundlage sind echte Kriminalfälle. Vor Kurzem ist er nach Eibau gezogen. Auch in der Gegend hat er schon Stoff für neue Geschichten entdeckt.

Von Andrea Thomas
 5 Min.
Teilen
Folgen
Autor Matthias Schildbach an seinem Arbeitsplatz zu Hause in Eibau. Er beschäftigt sich mit historischen Kriminalfällen.
Autor Matthias Schildbach an seinem Arbeitsplatz zu Hause in Eibau. Er beschäftigt sich mit historischen Kriminalfällen. © Matthias Weber/photoweber.de

Matthias Schildbach interessiert sich für Regionalgeschichte, vor allem aber für längst vergessene Kriminalfälle. Begibt sich der Heimatforscher auf Spurensuche, macht er oft erstaunlichste Entdeckungen. Als er beispielsweise für sein Buchprojekt zu einem Kindesmord-Prozess aus dem Jahre 1852 recherchierte, stellte er verblüfft fest, dass das Opfer Amalie Auguste Müller mit ihm verwandt war. „Plötzlich ist man persönlich in einen Fall involviert, den man bisher als Außenstehender betrachtet hat. Das ist krass!“, erzählt der Hobby-Detektiv. Er gibt jedoch auch zu, dass ihn dieser außergewöhnliche Sachverhalt bei seiner Arbeit zusätzlich motiviert habe.

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?
Monatsabo abschließen & flexibel bleiben
30 Tage für 1,99€
danach 9,90€/Monat
  • 30 Tage für 1,99€ lesen
  • Flexibel kündbar
  • Alle News aus Ihrer Region, Sachsen und der Welt
Unsere Empfehlung
Jahresabo abschließen & dauerhaft sparen
30 Tage für 1,99€
danach 7,90€/Monat
  • 30 Tage für 1,99€ lesen
  • Danach monatlich 20% sparen
  • Alle News aus Ihrer Region, Sachsen und der Welt
Sind Sie Student/in? Hier Vorteil sichern!