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Nächster Kandidat für OB-Wahl in Löbau

Die CDU hat jetzt ihren Bewerber gewählt. Er kennt sich vor allem mit Recht und Ordnung aus - arbeitet bislang als Richter. Einen Wahltermin gibt es noch nicht.

Ringo Hensel ist der Löbauer Oberbürgermeister-Kandidat der CDU.
Ringo Hensel ist der Löbauer Oberbürgermeister-Kandidat der CDU. © Alexander Pai

Nach der Bürgerliste und der AfD hat jetzt die CDU ihren Kandidaten für die Wahl zum Oberbürgermeister bestimmt. Die Löbauer Ortsgruppe wählte am Donnerstagabend Ringo Hensel. Hensel ist Vorsitzender der CDU-Ortsgruppe. Wie Amtsinhaber Buchholz lebt er in Lawalde, sitzt dort auch im Gemeinderat. Nun will er Nachfolger von Dietmar Buchholz (parteilos) werden. Hensel ist 42 Jahre alt, dreifacher Vater und stammt aus Löbau. In seiner Heimatstadt besuchte er das Geschwister-Scholl-Gymnasium und ging nach dem Abitur nach Bayreuth zum Jura-Studium. 2010 kehrte Ringo Hensel in die Heimat zurück, arbeitet nun als Staatsanwalt beziehungsweise Richter in Görlitz und Dresden.

Mit dem Gedanken, Oberbürgermeister in Löbau zu werden, spielte er schon länger, sagt Ringo Hensel. Denn 2022 hätte regulär die Neuwahl angestanden. "Das war kein Schnellschuss. Nur musste jetzt aufgrund der Situation schneller gehandelt werden." Seit 2017 ist Hensel als Kommunalpolitiker aktiv, trat in die CDU ein. Dazu hätten ihn vor allem die Ergebnisse der letzten Bundestagswahl bewogen, sagt der Lawalder. Man müsse den Menschen wieder mehr zuhören und die Zukunft gemeinsam gestalten, so sieht er seine Aufgaben auch als potenzieller Oberbürgermeister. Durch seine berufliche Laufbahn als Richter sieht er sich dafür gut gewappnet. Zuhören und dann entscheiden - das gehört zu seiner täglichen Arbeit.

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Wer will noch OB werden?

Es ist zu erwarten, dass es noch weitere OB-Kandidaten für Löbau geben wird. Auch die FDP hatte bereits in Aussicht gestellt, einen Kandidaten stellen zu wollen, als bekannt wurde, dass OB Dietmar Buchholz sein Amt vorzeitig aufgibt. Bisher hat die Partei aber noch niemanden benannt. Auch die Linke, die im Löbauer Stadtrat vertreten ist, hat noch keinen Kandidaten öffentlich vorgestellt.

Der Stadt liegt derweil bisher noch keine offizielle Bestätigung für das Ausscheiden von OB Buchholz vor, wie der stellvertretender Oberbürgermeister Guido Storch auf Nachfrage der SZ bestätigt. Der OB hatte seinen vorzeitigen Ruhestand zum Ende dieses Monats beantragt. Das muss die Rechtsaufsichtsbehörde formell bestätigen. Erst mit diesem Papier kann der Stadtrat einen Wahltermin festlegen.

Die amtierenden Stellvertreter des Oberbürgermeisters, Guido Storch und Ingo Seiler, haben bereits betont, dass die Wahl so schnell wie möglich stattfinden soll. Mit allen Fristen, die einzuhalten sind, könnte das aber frühestens im August sein.

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