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Bald Behördengang per Videochat

Neusalza-Sprembergs Bürgermeister will damit vor allem Berufstätige ansprechen oder Menschen, die nicht mobil sind.

Matthias Lehmann, Bürgermeister von Neusalza-Spremberg, will bald Videochats mit der Stadtverwaltung anbieten.
Matthias Lehmann, Bürgermeister von Neusalza-Spremberg, will bald Videochats mit der Stadtverwaltung anbieten. © Archivfoto: Matthias Weber

Mit dem Meldeamt chatten oder eine Videokonferenz mit dem Bürgermeister? Das soll in Neusalza-Spremberg bald möglich sein. Die Stadt hat ihre Homepage neu gestaltet und ist mit der neuen Version jetzt online gegangen. Sie ist moderner und übersichtlicher als die alte, sagt der Bürgermeister, der den neuen Internetauftritt zusammen mit einer Bautzner Werbeagentur erarbeitet hat.

Auch ein neuer Aspekt: es gibt eine Einstellung "leichte Sprache". Dort wird der Inhalt in ganz einfachen, kurzen Sätzen wiedergegeben, sodass jeder alles gut verstehen kann. "Im Rathaus müssen sie einen Mundschutz tragen", wird da zum Beispiel informiert. Oder: "In Neusalza-Spremberg wohnen 3.300 Menschen."

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Und noch mehr soll bald möglich sein: nämlich Behördengänge per Videochat. Im Laufe des nächsten Jahres soll die Internetseite so aufgerüstet werden, dass Einwohner mit den Mitarbeitern in der Stadtverwaltung chatten oder eine Videokonferenz schalten können. Bürgermeister Matthias Lehmann denkt dabei zum Beispiel an Neusalza-Spremberger, die auswärts arbeiten und während der Öffnungszeiten keine Zeit haben, ins Rathaus zu kommen. Oder auch an Menschen, die nicht so mobil sind. Der Videochat hat dabei den Vorteil gegenüber einem Telefonat, dass man zum Beispiel auch Unterlagen in die Kamera zeigen kann. "Dann lässt sich zum Beispiel schnell klären, ob man die richtigen Papiere hat oder was man noch benötigt", erklärt Matthias Lehmann. Und es ist persönlicher als ein Telefongespräch.

Die Mitarbeiter im Rathaus seien der Idee gegenüber aufgeschlossen, sagt der Bürgermeister.

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