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Mehr Stimme für Behinderte: Schönbacher machen bei Protesttag mit

Am 5. Mai soll europaweit auf die Belange Behinderter aufmerksam gemacht werden. Dafür setzen sich auch Schönbacher ein. Zukünftig soll ein Wohnhaus für Menschen mit Behinderungen im Ort entstehen.

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Das Projekt "Wohnschule", unterstützt von der Aktion Mensch bereitet junge Menschen auf ein eigenständiges Leben vor. Dazu gehören auch Alltagsdinge wie einkaufen und der Haushalt.
Das Projekt "Wohnschule", unterstützt von der Aktion Mensch bereitet junge Menschen auf ein eigenständiges Leben vor. Dazu gehören auch Alltagsdinge wie einkaufen und der Haushalt. © Aktion Mensch e.V./Jennifer Rumbach

Regine Starke ist noch immer ganz beeindruckt, wenn sie an diesen Nachmittag im April denkt. Rosalie Renner aus Lauba hatte in der Schönbacher Kulturfabrik zu einer Lesung aus ihrem Buch "Hallo Welt" eingeladen. Das Besondere daran: Die 22-Jährige hat von Geburt an die Krankheit SMA, eine schwere Muskelschwäche. Ihr Körper ist gelähmt. Das Buch hat sie, wie alles, am Computer, quasi mit zwei Fingern geschrieben. So bedient sie den PC. Sie nutzt einen Liegerollstuhl, weil sie auch nicht sitzen kann. Deutlich sprechen ist ebenfalls nur schwer möglich. Trotzdem ließ sie es sich nicht nehmen, ihr Buch selbst vorzustellen, Freunde haben daraus vorgelesen. "Das war sehr beeindruckend", sagt Regine Starke. Sie gehört zum Team der Gemeinnützigen Maxdorf GmbH, die ihren Sitz auf dem Gelände der Schönbacher Kulturfabrik hat. Maxdorf setzt sich für die Belange von Menschen mit Behinderungen ein.

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