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"Rad-Land" ist umgezogen und viel größer

Frank Zieger kann nun in Neusalza-Spremberg viel mehr Fahrräder in seinem Sortiment anbieten. Und er sucht noch einen dritten Mechaniker.

Frank Zieger vor seinem neuen "Rad-Land" in Neusalza-Spremberg. Die Kunden seines Fahrrad-Geschäftes und der Werkstatt kommen aus dem Umkreis von etwa 20 Kilometern.
Frank Zieger vor seinem neuen "Rad-Land" in Neusalza-Spremberg. Die Kunden seines Fahrrad-Geschäftes und der Werkstatt kommen aus dem Umkreis von etwa 20 Kilometern. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Nicht wiederzuerkennen ist das Lager der einstigen Knopf-Fabrik, dass später auch die Stadt Neusalza-Spremberg als Holz-Lager nutzte. Frank Zieger hat es gekauft, von Grund auf saniert und hier sein "Rad-Land"-Geschäft eingebaut. Der Platz in seinem bisherigen "Rad-Land" war viel zu klein geworden. Deswegen ist er von seinem bisherigen Geschäft mit Werkstatt etwa 150 Meter weiter gezogen.

Statt bisher 130 Quadratmeter Verkaufsfläche hat er hier nun in der Talstraße 22a mit 250 Quadratmeter fast doppelt so viel Platz. Das neue "Rad-Land" ist mit dem alten dadurch kaum noch vergleichbar.

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Dieses Lastenrad als E-Bike ist der Hingucker in seinem Geschäft.
Dieses Lastenrad als E-Bike ist der Hingucker in seinem Geschäft. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de
Der Verkaufsraum im ersten Obergeschoss vom neuen "Rad-Land" in der Talstraße 22a in Neusalza-Spremberg.
Der Verkaufsraum im ersten Obergeschoss vom neuen "Rad-Land" in der Talstraße 22a in Neusalza-Spremberg. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de
Die Verkaufsfläche im neuen "Rad-Land" in der Talstraße 22a in Neusalza-Spremberg hat sich fast verdoppelt.
Die Verkaufsfläche im neuen "Rad-Land" in der Talstraße 22a in Neusalza-Spremberg hat sich fast verdoppelt. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Frank Zieger kann im neuen Haus viel mehr Fahrräder und Zubehör anbieten. Dafür hat er die wegen Corona seit Herbst 2020 stark eingeschränkten Öffnungszeiten für den Ausbau des Lagergebäudes genutzt. Nun sind das Dach neu gedeckt, neue Fenster und Türen eingebaut. Das Haus verfügt jetzt über Sanitäranlagen, Fußbodenheizung auf allen Etagen und die gesamte Elektrik ist neu. Zudem ziert die Fassade ein freundlicher Farbanstrich.

Richtig viel Kraft hat der 47-Jährige in den Innenausbau gesteckt. Durch das Entfernen des Putzes von einigen Wänden sind im Erdgeschoss eine schöne Granitstein-Wand und im ersten Obergeschoss eine Backsteinziegel-Wand zum Vorschein gekommen. Hier hat er auch den Zwischenboden herausgenommen, die Holzbalken von den alten Farbschichten befreit und sie naturbelassen aufgearbeitet. "Vier Wochen haben wir allein gebraucht, um die alte Kalkfarbe von den Balken zu bekommen", erzählt er. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen.

"Am liebsten verkaufe ich Rennräder. Aber das geht natürlich nicht", sagt Frank Zieger. Deshalb hat er von den kleinsten Kinderrädern, normalen Fahrrädern bis hin zu Mountainbike und E-Bike alles samt Zubehör im Angebot. Frank Zieger legt Wert auf Markenräder wie von Giant und anderen Marken. Damit die Kunden die Räder testen können, hat er auch Leihräder.

Im Erdgeschoss befinden sich die Kasse, die Werkstatt und zig Räder, die Kunden bei ihm reparieren lassen. "Die Werkstatt hat mit den Reparaturen von Rädern einen großen Anteil am Geschäft ", sagt er. Den überwiegenden Teil der neuen Verkaufsräder präsentiert er im ersten Obergeschoss.

Dort fällt ein Rad besonders auf. Es ist ein Lastenrad. Der Anbau vor dem Lenkrad ist für bis zu 100 Kilogramm zugelassen. Bequem können darin zwei Kinder Platz nehmen oder Handwerker ihr Werkzeug befördern. Damit das Radfahren nicht in Schinderei ausartet, gibt es dieses Rad nur als E-Bike.

Das Lastenrad ist für Frank Zieger ein Versuch. Er möchte dieses spezielle Rad gern richtig in seinem Sortiment etablieren. Denn im Umkreis gibt es so etwas noch nicht. Er testet erst einmal, ob das Interesse von Kunden dafür da ist.

Seit 2012 betreibt Frank Zieger einen Fahrrad-Service. Angefangen hatte es damals mit einem weiteren Geschäftspartner in der Autowerkstatt "ARuM" in Schönbach, in der das Rad-Geschäft eingebunden war. Wegen der steigenden Nachfrage entschlossen sich die beiden dann, einen Laden nur für Fahrräder und Reparatur zu eröffnen.

Ab 2015 sind so ARuM-Service und "Rad-Land" getrennt und beide Gesellschafter betreiben je eine neue Firma für sich. Frank Zieger beschäftigt heute in seinem Geschäft zwei Mitarbeiter und sucht einen weiteren Mechaniker für die Werkstatt. Sein "Rad-Land" ist von Montag bis Donnerstag von 9 bis 18 Uhr geöffnet und freitags sogar noch eine Stunde länger.

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