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Sonnwendfeier in Strahwalde mit Naziliedern und SS-Huldigung?

Nach Schilderung eines Augenzeugen zeigt eine Feier in Strahwalde klare Nähe zu Nazi-Riten - und mehr. Mitorganisatorin: Eine für die rechtsextremen Freien Sachsen gewählte Stadträtin.

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Auf dieser Wiese in Strahwalde fand die Sonnwendfeier statt - dabei war auch die künftige Herrnhuter Stadträtin Kristina Dienel.
Auf dieser Wiese in Strahwalde fand die Sonnwendfeier statt - dabei war auch die künftige Herrnhuter Stadträtin Kristina Dienel. © privat/Rolf Ullmann Archiv

Die Sommersonnenwende kennzeichnet den längsten Tag und die kürzeste Nacht im Jahr. Schon immer hatte dieses Datum mythische Bedeutung. Und bis heute ist die Sommersonnenwende Anlass für Feiern im Freien - üblich ist das Entzünden eines Feuers mit Tanz und Gesang. In der Nacht des 22. Juni soll eine solche Feier in Strahwalde eine erhebliche völkische Tendenz angenommen haben - samt Absingen von Nazi-Liedern und Huldigungsriten für einen SS-Verbrecher. Und das auf dem Grundstück (und unter Teilnahme) der erst jüngst in den Herrnhuter Stadtrat und den Kreistag gewählten Unternehmerin Kristina Dienel. Ein Augenzeuge erzählt in der SZ.

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