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Nach SZ-Bericht: Seniorin hat wieder Telefon-Anschluss

Wegen eines Streits bei der Umstellung auf einen günstigeren Tarif hatte die Telekom den Anschluss komplett gesperrt. Und nun noch mal einen Techniker geschickt.

Eine Seniorin aus Nostitz hatte Probleme mit der Telekom wegen ihres Breitband-Anschlusses.
Eine Seniorin aus Nostitz hatte Probleme mit der Telekom wegen ihres Breitband-Anschlusses. ©  Matthias Weber

Die Telekom kann auch schnell - wenn man bei Problemen nur genügend Druck macht. Diesen Vorzug erlebte jetzt eine 79-jährige Seniorin aus dem Weiler Grube bei Nostitz. Ihr hatte die Telekom am 18. August den Telefonanschluss gesperrt, obwohl sie einfach bloß einen günstigeren Breitbandtarif hatte haben wollen. Mehrere Techniker der Telekom hatten sich zuvor außerstande gesehen, diesen so einzurichten, wie die Dame das haben wollte. Nach einem SZ-Bericht über diesen Vorgang reagierte die Telekom indes prompt.

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Die Dame hat zwar nicht einmal einen Computer und nutzt das Internet nicht, trotzdem begrüßte sie es, als sie im November 2020 einen modernen Glasfaseranschluss bekam. So konnte ihr Sohn, der ab und an zu Besuch ist, dort auch Internet nutzen. Bloß der Tarif "Magenta Zuhause L" für 45 Euro Monatsgebühr war der Frau zu teuer. Sie wollte einen Basistarif. Der aber sei nur zu machen, wenn ihr Telefon wieder vom Breitband genommen und an die alte Kabelbuchse angeschlossen werde. Das aber ließ die Frau nicht zu, weswegen ihr Anschluss komplett gesperrt wurde.

Nur einen Tag nach dem SZ-Bericht schickte die Telekom erneut einen Techniker. "Und der hat das endlich alles richtig gemacht", sagt sie erfreut. Mit einem Tarif von rund 35 Euro monatlich kann sie wieder telefonieren und ihr Sohn bei Bedarf sogar einigermaßen schnell im Internet surfen.

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