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Millionenhilfe für Tschechiens Skigebiete

Die Betreiber können die derzeit optimalen Winterbedingungen wegen Corona nicht nutzen. Nun erhalten sie von der Regierung Unterstützung.

Auf dem Jeschken bei Liberec befindet sich auch ein Skigebiet mit mehreren Abfahrtspisten.
Auf dem Jeschken bei Liberec befindet sich auch ein Skigebiet mit mehreren Abfahrtspisten. ©  SZ-Archiv / Matthias Weber

Ob auf dem Jeschken bei Liberec (Reichenberg), ob im Riesen- oder Isergebirge – Tschechiens Skilifte und Seilbahnen sind wegen Corona derzeit zu. Die Betreiber von Skizentren erhalten nun aber umgerechnet 38 Millionen Euro Finanzhilfe von der Regierung. Das berichtet Radio Prag.

Demnach gibt es wegen der corona-bedingten Schließung der Transportanlagen einen Ausgleich von 210 bis 530 Kronen (acht bis 20 Euro) pro Tag und Inhaber. Der Zuschuss zu den Betriebskosten werde nach Anzahl der Plätze und Art der Transporteinrichtung berechnet. Die Unterstützung werde den Unternehmern für die Zeit vom 27. Dezember 2020 bis zum 22. Januar 2021 gewährt.

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Laut Information von Wirtschafts- und Verkehrsminister Karel Havlíček (parteilos) gebe es in Tschechien 450 Skigebiete, deren Betrieb jährlich rund 13 Milliarden Kronen (500 Millionen Euro) an Steuern in den Staatshaushalt spüle. Sie beschäftigen 45.000 Arbeitnehmer, die überwiegend aus der jeweiligen Region kommen. Nach Angaben des Verbandes der Bergzentren beläuft sich der Verlust aufgrund der Schließung bisher – vom 27. Dezember bis 10. Januar – auf eine bis 1,2 Milliarden Kronen (38 bis 46 Millionen Euro). Für die Ski-Unternehmen bitter ist, so geben sie an, dass sie die derzeit optimalen Winterbedingungen nicht nutzen können.

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