Zittau
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Notschlachtungen wegen Trockenheit vor 180 Jahren

Die Hitze machte der Gesellschaft schon im 19. Jahrhundert zu schaffen - und erforderte in Oderwitz drastische Maßnahmen.

Von Rolf Hill
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Symbolbild
Symbolbild © SZ/Uwe Soeder

Einen ungewöhnlich heißen Sommer brachte das Jahr 1842 in Oderwitz. Zwischen April und September regnete es nur ein einziges Mal, nämlich am 21. August. Großer Wassermangel war die Folge. Dazu hieß es: „Von grünem Grase und Futterkräutern war schon im Juli keine Spur mehr vorhanden, weshalb man in Oderwitz, wie auch an anderen Orten, das Laub von den Bäumen benutzte. Das Vieh mußte aus Mangel an Futter vielfach geschlachtet werden. Das nöthige Trinkwasser mußte man oft stundenweit herholen und kaufen.“ Durch diese Dürre sei vermutlich auch die allgemein verbreitete Kartoffelfäule entstanden, der man trotz verschiedenster Mittel noch immer nicht ganz Herr werden könne.

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