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Löbau

Viele Ortsjubiläen im Südkreis Görlitz

Löbau, Großhennersdorf, Ebersbach, Neugersdorf sowie weitere Städte und Gemeinden haben 2021 Grund zum Feiern. Einer ist eine Schnapszahl.

Blick auf Löbau.
Blick auf Löbau. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Für die südliche Oberlausitz stehen in diesem Jahr einige teils bedeutende Ortsjubiläen im Kalender. An erster Stelle ist dabei Löbau zu nennen, das vor 800 Jahren erstmals urkundlich erwähnt wurde. Zum ersten Mal als „opidum Lubaw“ genannt wird die Stadt Löbau am 24. Juni 1221 in einer Urkunde des Meißner Bischofs Bruno II. Sie befindet sich im Bautzener Domstifts-Archiv. Darin wird Löbau als befestigter Platz, also als Stadt bezeichnet. Nach derzeitigem Stand sind die Feierlichkeiten vom 2. bis 4. Juni geplant. Auch der Ort Obercunnersdorf begeht in diesem Jahr das Jubiläum seiner ersten urkundlichen Erwähnung vor 800 Jahren.

Auf 725 Jahre Ortsgeschichte kann Großhennersdorf zurückblicken. Hier gehen die Chroniken bis ins Jahr 1296 zurück.

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Gleich 13 Ortschaften mit Gründungsbelegen aus dem Jahr 1306 könnten 715-jähriges Jubiläum feiern: Altlöbau, Dürrhennersdorf, Ebersbach, Kottmarsdorf, Großschweidnitz, Kunnersdorf auf dem Eigen, Lauba, Laucha, Nechen, Neugersdorf (einst Gersdorf), Oelsa, Schönbach und Unwürde.

Außerdem gibt es eine Jubiläumsschnapszahl: Waltersdorf an der Lausche wurde vor 666 Jahren erstmals erwähnt.

Weitere Belege für Ortsjubiläen lassen sich in einer Übersicht im „Neuen Oberlausitzer Hausbuch 2021“ finden, erschienen im Via Regia Verlag Königsbrück. (dD)

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