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Löbauer sind jetzt schneller im Internet unterwegs

Der Ausbau des Breitbandnetzes ist abgeschlossen. Davon profitieren Hunderte Haushalte.

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Inbetriebnahme des Breitbandnetzes mit symbolischem Druck auf den Schalter.
Inbetriebnahme des Breitbandnetzes mit symbolischem Druck auf den Schalter. © Landratsamt

Löbau hängt jetzt am schnellen Internet: Nach fast drei Jahren Bauzeit konnte SachsenEnergie den Breitbandausbau planmäßig abschließen. Am Freitag kamen unter anderem Bürgermeister Albrecht Gubsch und Landrat Bernd Lange (CDU) zur feierlichen Inbetriebnahme auf das Gelände der ULT AG in Kittlitz. Ebenso dabei war Jens Schaller als Geschäftsführer der SachsenGigaBit, die als Tochterunternehmen von SachsenEnergie die Arbeiten realisiert hat.

Nachdem der Ausbau in der Gemeinde Rosenbach bereits im September 2021 beendet werden konnte, hängen nun die weiteren Abschnitte des Förderbereichs am Netz. Von jetzt an stehen 663 Haushalten Downloadgeschwindigkeiten von mindestens 100 Mbit pro Sekunde zur Verfügung, für Gewerbetreibende bis zu 1.000.

Die Investitionskosten betragen knapp 8,42 Millionen Euro. Bund, Land und Landkreis gaben Fördermittel dazu. Auf einer Länge von 87,70 Kilometer liefen Tiefbauarbeiten, an elf Schulen liegt nun ein Glasfaseranschluss an.

"Um weiterhin attraktiv und lebenswert zu bleiben, brauchen wir diese zukunftsweisende Entwicklung", sagt Bernd Lange. Eine sichere und schnelle Internetverbindung sei heute die Basis für flexible Kommunikation und ein wichtiger Baustein für den Wirtschaftsfaktor einer Region, ergänzt Jens Schaller.

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Die Förderung des Breitbandausbaus läuft im Rahmen der sogenannten Wirtschaftlichkeitslücke. Die Initiative von Bund und Land richtet sich speziell an Adressen, bei denen Datenraten von weniger als 30 Mbit pro Sekunde anliegen. Sie gelten damit als unterversorgt. Die Ausbauarbeiten starteten im Juni 2019 und waren zum 31. Mai 2022 beendet. (SZ)