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Löbau

Beiersdorfer Physik-Ass ist im Nationalteam

Silvius Perret vom Geschwister-Scholl-Gymnasium Löbau gehört nun zu den fünf besten Schülern, die Deutschland bei der WM in Georgien vertreten werden.

Silvius Perret (2. v. u. l.) beim digitalen Workshop am letzten März-Wochenende.
Silvius Perret (2. v. u. l.) beim digitalen Workshop am letzten März-Wochenende. © DPG

Der 17-Jährige hat auch die letzte Hürde geschafft: Silvius Perret aus Beiersdorf ist Teil des fünfköpfigen Nationalteams, das im Juli bei den International Young Physicits' Tournament in Georgien um den Weltmeister-Titel kämpfen wird.

Vergangenes Wochenende nahm der Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Löbau dazu an einem digitalen Workshop teil. Nachdem er Anfang März bei den German Young Physicists' Tournament (GYPT) überzeugen konnte und als einer von elf Jugendlichen in die National-Auswahl schaffte, war dieser entscheidend für die Ermittlung des endgültigen Kaders.

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Den fünf Nachwuchs-Physikern stehen nun anstrengende Wochen bevor. In denen werden sie sich mehrfach in digitale Trainingslager begeben, um sich bestmöglich für den physikalischen Wettkampf in Kutaisi zu wappnen. Noch ist die Weltmeisterschaft vom 7. bis 14. Juli als Präsenzturnier geplant. "Aufgrund der Corona-Pandemie rechnen wir aber damit, dass der Wettbewerb leider digital stattfinden wird", sagt Jana Carstensen, GYPT-Projektkoordinatorin bei der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.

Bei der Weltmeisterschaft tragen die Teams die zu Hause erarbeiteten Lösungsvorschläge zu 17 physikalischen Aufgaben in sogenannten Fights vor. Dabei bestimmt eine gegnerische Mannschaft, welches Problem vorgetragen wird. Diese versucht in einer anschließenden wissenschaftlichen Diskussion, Schwachstellen in der Argumentation des vortragenden Teams aufzudecken. Ein drittes beurteilt die Auftritte der beiden. Eine Jury aus Lehrern sowie Wissenschaftlern bewertet schließlich alle. Dabei kommt es nicht nur auf physikalisches Fachwissen an, sondern auf Fairness und die Fähigkeit, in englischer Sprache zu kommunizieren.

Die Berufung in das Nationalteam schaffte vor Silvius Perret bereits Paul Linke aus Kemnitz 2018. In dem Jahr nahm er an den Weltmeisterschaften in Peking teil und erreichte mit dem Team das Finale. (SZ)

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