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Löbau

WM-Silber für Beiersdorfer Physik-Ass

Silvius Perret vom Geschwister-Scholl-Gymnasium Löbau hat als einer von fünf Schülern Deutschland beim Weltcup vertreten - mit Erfolg.

Ungeschlagen bis ins Finale gekommen: Silvius Perret (17) aus Löbau (links), Tarek Becic (16) aus Kronach, Adam Muderris (17) aus Lörrach, Michael Ott (17) aus Weiden und Maxim Jonah Walther (18) aus Hameln.
Ungeschlagen bis ins Finale gekommen: Silvius Perret (17) aus Löbau (links), Tarek Becic (16) aus Kronach, Adam Muderris (17) aus Lörrach, Michael Ott (17) aus Weiden und Maxim Jonah Walther (18) aus Hameln. © Deutsche Physikalische Gesellschaft

Silvius Perret vom Geschwister-Scholl-Gymnasium in Löbau hat als Teil des fünfköpfigen Nationalteams beim virtuellen Physik-Weltcup die Silber-Medaille gewonnen. Der 17-jährige Beiersdorfer gehörte zum deutschen Nationalteam, das von Bad Honnef aus in fünf Runden um den Titel kämpfte. In jeder traten zwei Länder in sogenannten Physics Fights gegeneinander an. Jeder dauerte drei Stunden, geführt in Englisch.

Insgesamt nahmen 13 Nationen teil. Die Mitstreiter von Silvius kamen aus Kronach, Lörrach, Weiden und Hameln. Das Besondere: Wegen der anhaltenden Pandemie-Lage lief der Physik-Weltcup erstmalig virtuell für all die Länder, die nicht am Präsenzwettbewerb in Georgien teilnehmen konnten.

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Während des Turniers mussten Lösungen zu verschiedenen physikalischen Aufgaben vorgetragen und auf Fragen dazu von anderen Teams oder der Jury geantwortet werden. Dabei zählte nicht nur das Fachwissen, sondern auch die Fairness und sprachlichen Fähigkeiten. Sachsens Kultusminister Christian Piwarz (CDU) gratulierte dem deutschen Team und bedankte sich bei den Lehrkräften sowie Unterstützern, die trotz Pandemie die Schüler "hervorragend vorbereiteten und begleiteten". Er habe Hochachtung vor der Leistung der fünf Jugendlichen, sagt er.

Das deutsche Team formierte sich nach Erfolgen bei regionalen Vorentscheidungen und dem digitalen Bundeswettbewerb "German Young Physicists Tournament". Seit 2014 wird die Nationalmannschaft in einem eigenen Wettbewerb ermittelt. Veranstalterin ist die Deutsche Physikalische Gesellschaft. In Sachsen gibt es mit St. Afra Meißen, Universität Leipzig zwei Zentren, in denen Schüler Experimente aufbauen und durchführen können. Erfahrene Betreuer unterstützen sie beim Erstellen eines Beitrages für den Wettbewerb. Beide Zentren sind zudem Ausrichter je eines Regionalwettbewerbs. (SZ)

Endstand der Tabelle:

  • 1. Singapur
  • 2. Deutschland
  • 3. Kanada
  • 4. Polen
  • 5. Süd-Korea
  • 6. Neuseeland
  • 7. Thailand
  • 8. China
  • 9. Brasilien
  • 10. Australien
  • 11. Schweden
  • 12. Indien
  • 13. Macao

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