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Einjähriges Kind bei Auffahrunfall verletzt

Ein totes Tier hatte das Unglück bei Löbau ausgelöst. Auch zwei Erwachsene mussten nach dem Crash ins Krankenhaus. In Leutersdorf waren indes Diebe aktiv.

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Symbolbild
Symbolbild © Symbolfoto: Marko Förster

Ein Unfall mit vier Verletzten ist am frühen Montagmorgen auf der B178 bei Löbau passiert. Offenbar löste ein toter Fuchs auf der Fahrbahn das Unglück aus, informiert Kai Siebenäuger, Pressesprecher der Polizeidirektion Görlitz. Zunächst hatte eine Verkehrsteilnehmerin das tote Tier auf dem linken Fahrstreifen an der Abfahrt Kittlitz in Richtung Weißenberg gemeldet. Polizisten eilten zur Unfallstelle, um den Kadaver zu entfernen. Dazu hielten sie mit eingeschaltetem Blaulicht auf dem Standstreifen.

Eine 29-jährige Hyundai-Fahrerin näherte sich der Unfallstelle und hielt verkehrsbedingt an. Ein nachfolgender 46-jähriger Ford Transit-Fahrer erkannte die Situation offenbar zu spät, bremste nicht mehr rechtzeitig und fuhr auf den Hyundai auf. Neben den beiden Fahrern verletzten sich laut Polizei auch ein einjähriges Kind im Hyundai sowie ein 45-jähriger Beifahrer im Ford leicht. Sie kamen zur Behandlung in ein Krankenhaus. Die B178 blieb bis etwa 8.30 Uhr so lange gesperrt, bis die Polizei den Unfall aufgenommen hatte.

Diebe nehmen Moped mit

Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Sonntag eine Schwalbe aus einer Scheune an der Geschwister-Scholl-Straße in Leutersdorf gestohlen. Die Übeltäter gelangten erst gewaltsam in den Abstellraum und nahmen dann die braune Simson im Wert von etwa 2.000 Euro mit. Der Sachschaden blieb gering. Ordnungshüter sicherten Spuren. Die Polizei ermittelt und fahndet nach dem Zweirad, so Siebenäuger. (SZ)

Update 24.10., 20.34 Uhr: In einer älteren Version dieses Artikels stand, der Fahrer des Ford Transit sei 48 Jahre alt gewesen und in seinem Fahrzeug habe eine 45-jährige Beifahrerin gesessen. Das waren die Angaben, die fälschlicherweise im Medienbericht der Polizeidirektion Görlitz standen. Richtig ist jedoch laut Polizeisprecher, dass es sich um einen 46-jährigen Ford-Fahrer und einen 45-jährigen männlichen Beifahrer handelte.