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Vier Personen bei Unfall verletzt

Bei Großhennersdorf sind am Morgen zwei Autos kollidiert und im Straßengraben gelandet. Spielte frisch aufgetragener Splitt beim Unfall eine Rolle?

© Danillo Dittrich

Auf der Kreisstraße bei Großhennersdorf, der früheren B178,  sind am frühen Morgen zwei Autos zusammengestoßen. Der Unfall ereignete sich gegen 6 Uhr zwischen der Lindenallee und dem Abzweig Bernstädter Straße. Dort hatte es vor rund acht Jahren bereits einen Unfall mit einem Lkw gegeben, der in die Leitplanke gekippt war, skizzierte der Einsatzleiter der Feuerwehr, Patrick Jähne, den Unfallort.

Wie die Polizei auf Nachfrage erklärte, wurden bei dem Crash vier Personen leicht verletzt. Ersten Erkenntnissen zufolge war ein VW Passat in Richtung Zittau unterwegs, als er aus bisher noch ungeklärter Ursache in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geriet und frontal mit einem Audi A6 zusammenstieß. Beide Fahrzeuge landeten im Straßengraben. Die Insassen konnten sich nach Feuerwehrangaben selbst aus den Fahrzeugen befreien. Drei der Verletzten hatten dabei im Audi gesessen.

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Der Großhennersdorfer Wehrleiter, der mit insgesamt sechs Leuten und zwei Fahrzeugen zum Unfall gerufen wurde, lobte die Hilfsbereitschaft an der Unfallstelle. So hätten Augenzeugen sofort angehalten und die Erstversorgung der Verletzten geleistet bis der Rettungswagen eingetroffen war.

Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und barg vor Ort die Autowracks und stellte sicher, dass keine Flüssigkeiten auslaufen oder ein Brand entwickeln konnte. Ursprünglich war die Wehr mit dem Hinweis auf ein brennendes Auto nach einem Unfall alarmiert worden. "Es handelte sich aber um keinen Brand, wegen des heißen Motors eines der Fahrzeuge hatte sich jedoch etwas Rauch gebildet", erklärte Ortswehrleiter Jähne. Der Abschleppdienst musste dann beide Wagen mitnehmen und beseitigte auch das ausgelaufene Öl von der Straße. Nach Polizeiangaben belief sich der Sachschaden auf rund 30.000 Euro. Die Straße blieb rund zweieinhalb Stunden gesperrt.

Die Unfallursache wird derzeit noch ermittelt, betonte Polizeisprecherin Katharina Korch auf Nachfrage. Ob möglicherweise der erst am Vortag frisch aufgetragene Rollsplitt dabei eine Rolle gespielt hat, könne man derzeit noch nicht sagen.

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