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Löbau

Neusalza-Spremberg geht ans Turbo-Netz

SachsenEnergie will 170 Haushalten bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde anbieten. Bis es soweit ist, dauert's allerdings noch etwas.

Bald werden auch in Neusalza-Spremberg neue Glasfaserleitungen verlegt werden.
Bald werden auch in Neusalza-Spremberg neue Glasfaserleitungen verlegt werden. © Symbolfoto: SZ/Uwe Soeder

An diesem Freitag haben SachsenEnergie und die Stadt Neusalza-Spremberg den symbolischen Startschuss für das Turbo-Internet gegeben. Angeschlossen werden nur Haushalte, bei denen Datenraten von weniger als 30 Mbit/s anliegen. Das sind etwa 170 Empfänger in vier Gemeindeteilen. Mit dem Ausbau sind dann bis zu 1.000 Mbit/s verfügbar.

Der Ausbau soll Mitte kommenden Jahres starten, solange laufen noch die Vorbereitungen, teilt Jens Schaller mit. Er ist verantwortlich für das Geschäftsfeld Telekommunikation bei SachsenEnergie. Geplant sind drei Abschnitte: Neusalza-Friedersdorf, Sonneberg und Neuspremberg. Für den Ausbau sind auf etwa 20 Kilometern Tiefbauarbeiten nötig. Ungefähr 50 Kilometer Leerrohre und 90 Kilometer Glasfaserkabel wandern unter die Erde. "Im Herbst 2021 werden die betroffenen Hauseigentümer voraussichtlich angeschrieben und können den Auftrag zur Errichtung eines kostenlosen Glasfaseranschlusses aufgeben", so Schaller. Ab Mitte nächsten Jahres beginnen die Bauarbeiten, die bis Ende 2024 abgeschlossen sein sollen.

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"Solch ein leistungsfähiges Breitbandnetz ist wichtige Voraussetzung für kommende Entwicklungen", sagt Bürgermeister Matthias Lehmann (CDU). "In Bereichen, die sich heute viele nicht vorstellen können, die aber morgen selbstverständlich sein werden."

Die Enso - die jetzt nach der Fusion mit der Drewag unter dem Namen SachsenEnergie fungiert - hat in Neusalza-Spremberg bereits schnelles Internet eingerichtet. Zusätzlich gibt es WLAN-Hotspots - insgesamt vier Stück im Stadtgebiet. Dort können sich Nutzer kostenfrei ins Internet einwählen. Zudem gibt's Glasfaseranschlüsse für Schulen und Firmen. Der Netz-Ausbau wird von Bund und Land gefördert. (SZ)

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