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Löbau

Lawalde: Vollsperrung dauert doch länger

Die Verlegung von Leitungen im Untergrund hat braucht mehr Zeit als erwartet. Auch auf den Schulbus müssen die Kinder des Ortsteils weiter verzichten.

Weil die Straße zum Lawalder Ortsteil Sand voll gesperrt ist, müssen die Kinder den Weg zur nächsten Haltestelle laufen. Nun soll trotz Verlängerung der Vollsperrung der Bus aber wieder fahren.
Weil die Straße zum Lawalder Ortsteil Sand voll gesperrt ist, müssen die Kinder den Weg zur nächsten Haltestelle laufen. Nun soll trotz Verlängerung der Vollsperrung der Bus aber wieder fahren. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Die Vollsperrung der Staatsstraße zwischen Lawalde und dem Ortsteil Sand wird nun doch um eine weitere Woche verlängert. Das teilte das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) mit. Eigentlich sollte der Verkehr auf der einzigen direkten Zufahrt nach Sand einspurig ab November wieder möglich sein - und damit auch der Schulbus den Ortsteil wieder anfahren. Eltern hatten sich für eine Alternative für die Schulkinder während der Bauzeit eingesetzt und bereits den Verdacht geäußert, dass die Arbeiten nicht rechtzeitig fertig werden.

Diese Befürchtung ist nun eingetreten und die Vollsperrung, die seit August besteht, wird um eine Woche verlängert. Der Schulbus wie auch der öffentliche Nahverkehr wird demnach eine Woche länger nicht über den Ortsteil Sand verkehren, erklärte der Chef der Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck, Alfons Dienel. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hatte gegenüber der SZ zunächst erklärt, dass es Schülerverkehr nach den Ferien wieder geben werde.

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Zu den Gründen, die zur längeren Vollsperrung führen, gehört ihren Angaben zufolge vor allem die Verlegung der Leitungen im Untergrund, die sich als umfangreicher erwiesen hätten, als ursprünglich angenommen. Daher sei eine generelle Verkehrsfreigabe unter Ampelregelung halbseitig an der Baustelle vorbei, erst ab 9. November möglich. Komplett abgeschlossen sein sollen die Arbeiten dann Ende November.

Insgesamt wird auf der Schönbacher Straße auf einer Länge von 330 Metern die Fahrbahn grundhaft erneuert, ebenso wie der Gehweg an der Ostseite. Dabei wird die westliche Böschung an der S 151 gesichert und der Regenwasserkanal auf dieser Strecke erneuert.

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Update, 2. November, 11 Uhr: In einer früheren Version dieses Textes haben wir fälschlicherweise berichtet, dass trotz Vollsperrung der Schülerverkehr schon ab der ersten Novemberwoche gefahren wird - trotz Verlängerung der Vollsperrung. Das hatte das Landesamtes für Straßenbau und Verkehr auf Nachfrage mitgeteilt und bestätigt. Allerdings handelt es sich dabei um ein Missverständnis, denn der Ortsteil Sand wird nach wie vor während der Sperrung nicht angefahren, erklärte die Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck. Schülerverkehr gibt es demnach erst ab den von den Bauarbeiten unberührten Haltestellen. Das haben wir korrigiert. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

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