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Warum ist hier schon wieder Baustelle?

An der Kreuzung Ahornallee in Löbau war monatelang groß gebaut worden - mit enormen Wartezeiten für Autos. Nun gibt's schon wieder Einschränkungen.

Tiefbauarbeiten an der Ahornallee in Löbau.
Erst vor wenigen Wochen waren genau an der Kreuzung große Arbeiten zu Ende gegangen.
Tiefbauarbeiten an der Ahornallee in Löbau. Erst vor wenigen Wochen waren genau an der Kreuzung große Arbeiten zu Ende gegangen. © Matthias Weber/photoweber.de

Die vergangenen Monate haben Nerven gekostet an der Kreuzung Ahornallee. An der Baustellenampel staute sich oft der Verkehr aus Richtung Löbau Innenstadt und Herrnhut. Auch zum Aldi-Markt zu gelangen, war schwierig, zudem änderte sich häufiger die Straßenführung. Doch mit dem alten Jahr endete dann langsam auch die Baustellenzeit. Nun aber steht an gleicher Stelle schon wieder eine extra Ampel, zudem säumen rot-weiße Absperrungen vor allem den Kreuzungsbereich zur Ahornallee, der Zufahrtsstraße zum Wohngebiet Süd I und dem Aldi-Markt. Was also ist da los?

Das kann Jana Otto, Geschäftsführerin der Stadtwerke Löbau, erklären: "Es handelt sich um eine Baustelle des Abwasserzweckverbandes, wobei hier Schmutz- und Regenwasserkanäle neu gebaut und damit voneinander getrennt werden", erklärt sie. Normalerweise ist es schon seit Langem üblich, kein derartiges Mischsystem mehr zu betreiben. Doch in einigen Ecken Löbaus sind noch keine getrennten Kanäle errichtet worden und dazu gehöre eben auch Süd I. "Wir werden das in den kommenden Jahren Stück für Stück im Wohngebiet umstellen", erklärt Frau Otto. In einigen Teilabschnitten habe man bereits den Kanalbau abgeschlossen, aktuell sei nun eben der Abschnitt Ahornallee dran.

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Und der hängt mit der vorangegangenen Baustelle durchaus zusammen: Denn auch dabei handelte es sich um Arbeiten des Abwasserzweckverbandes Löbau Nord, der dort ein neues Regenüberlaufbecken erbaut und die Zu- und Abläufe erneuert hat. Zeitgleich wechselten die Stadtwerke Löbau ihre Gasleitungen aus. Warum aber konnte man die Kanalbauarbeiten nicht schon damals mitmachen und fängt nun noch einmal an. "Das ging technisch schlicht nicht", erklärt Frau Otto. Nun, da das Regenrückhaltebecken fertig sei, arbeite man an der Kanalerneuerung weiter - in Richtung Wohngebiet.

Momentan werde der Verkehr einseitig per Ampelregelung an der Baustelle vorbeigeführt. Dabei ist natürlich auch der Kreuzungsbereich betroffen. Das ließe sich auch nicht vermeiden, betont die Stadtwerke-Geschäftsführerin. Allzu lange soll diese Baustelle den Verkehr aber nicht bremsen, betont Jana Otto: "Die Arbeiten sollen dort bis Ende Mai abgeschlossen sein."

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