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Vodafone baut 5G-Netz im Landkreis Görlitz weiter aus

Der Mobilfunk-Anbieter hat eine Station in Oderwitz in Betrieb genommen. Bis Mitte 2022 folgen fünf weitere Orte, vor allem im Bereich Löbau-Zittau.

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Symbolbild © Boris Roessler/dpa

Vodafone hat in Oderwitz eine neue 5G-Mobilfunkstation in Betrieb genommen. Das teilt der Mobilfunkanbieter mit. Bis Mitte 2022 werden weitere derartige Bauprojekte auch in Zittau, Reichenbach, Löbau, Niesky und Leutersdorf realisiert. Aktuell versorgt Vodafone bereits an 52 Orten im Landkreis die Bevölkerung mit 5G. Mittelfristig soll die gesamte Bevölkerung an das Netz angebunden werden.

Um das zu erreichen, wird Vodafone zunächst die bereits vorhandene Mobilfunk-Infrastruktur weitgehend nutzen und 5G-Antennen an den bereits 113 bestehenden Standorten in Betrieb nehmen. Dazu gehören Masten, Aussichts- sowie Kirchtürme und Dächer von Rathäusern, Bürogebäuden und Wohnhäusern.

Vorteil von 5G zu bisherigen Technikstandards ist die Geschwindigkeit: Kunden können zum Beispiel HD-Filme schnell downloaden, Videos in HD-Qualität genießen und große Events aus Sport und Kultur im Live-Stream verfolgen. Die höheren Geschwindigkeiten sowie noch niedrigeren Latenzzeiten ermöglichen perspektivisch Anwendungen wie selbst fahrende Autos, die miteinander kommunizieren. "Nur verzögerungsfreie Informationen ermöglichen eine Welt ohne Ampeln, Staus und Verkehrstote", so Vodafone. Genauso auch bei der Telemedizin. Neben Automobilindustrie, Straßenverkehr und Gesundheitswesen profitieren auch Branchen wie die Land- und Forstwirtschaft, Bildung, Maschinenindustrie, Logistik, Schifffahrt und viele andere. (SZ)