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Dittersbach: Wie weit reicht das Preisgeld?

Für den Umbau des ehemaligen Kulturzentrums gab es 200.000 Euro bei einem Wettbewerb. Nun zeigt sich, was für den Gewinn möglich ist und was nicht.

Was aus dem Kulti künftig werden soll, ist nun weitgehend klar - jetzt beginnen die Bauplanungen.
Was aus dem Kulti künftig werden soll, ist nun weitgehend klar - jetzt beginnen die Bauplanungen. ©  Archivfoto: Rafael Sampedro

Vor einem reichlichen Jahr stand Bernstadt als Sieger da. Beim Wettbewerb "Ideen für den ländlichen Raum" erhielt die Stadt 200.000 Euro für die dringend nötige Sanierung und Erneuerung des Sport- und Kulturzentrums. Nun endlich wird das Geld zum ersten Mal gebraucht.

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Ausgiebig hatte der Ortschaftsrat gemeinsam mit der Stadtverwaltung daran getüftelt, was das Kulti künftig für die Dittersbacher sein soll. Man hat sich am Ende darauf geeinigt, dass hier die ansässigen Vereine - vom Fußball- über den Heimatverein bis zum Jugendclub oder auch dem Schönauer Karnevalsclub - ihr Zuhause finden sollen. Ein klassisches Dorfgemeinschaftshaus soll es werden. Auch die Dittersbacher Heimatstuben, die mit der Ausstellung derzeit noch in der alten Schule untergebracht sind, sollen perspektivisch in die Mehrzweckhalle umziehen. Dann könnte auch die frühere Schule verkauft werden.

Keine Gaststätte mehr

Ein Pächter, der die frühere Gaststätte im Kulti betreibt, wird aber nicht mehr gesucht. Jahrelang hatte die Stadt hier erfolglos Ausschau gehalten. Abgesehen davon ist die "Grüne Aue" ohnehin gleich nebenan. Möglichkeiten und Platz für einen Caterer, der bei größeren Ereignissen die Bewirtung übernimmt, ist aber vorgesehen.

Für etwa die Hälfte des Preisgeldes hat der Stadtrat nun die ersten Planungsschritte bewilligt. Die sind nötig, um alles rund um Brandschutz, Statik und nötige Sanierungsmaßnahmen zu klären und eine Baugenehmigung zu erhalten. Bauamtsleiter Marko Fröhlich rechnet damit, dass man im Sommer 2022 Baurecht bekommen könnte. Danach gilt es, Geld für die Umsetzung der Pläne zu sammeln und bestenfalls Fördergelder zu beantragen, damit tatsächlich gebaut werden kann. Denn mit dem Preisgeld wird rein baulich nicht sehr viel umzusetzen sein, vermutet Fröhlich.

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