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Zahl der Ausländer im Kreis Görlitz in zehn Jahren fast verdreifacht

Weit über 10.000 Menschen ohne deutsche Wurzeln leben inzwischen an der Neiße. Dafür gibt es vor allem drei Ursachen.

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Elf türkische und afghanische Flüchtlinge fand die Bundespolizei Anfang des Jahres in einem Ford in Oderwitz. Die anhaltenden Flüchtlingswellen schlagen sich auch in der Zahl der Ausländer nieder.
Elf türkische und afghanische Flüchtlinge fand die Bundespolizei Anfang des Jahres in einem Ford in Oderwitz. Die anhaltenden Flüchtlingswellen schlagen sich auch in der Zahl der Ausländer nieder. ©  Bundespolizei

Fast 13.000 Ausländer haben Ende 2021 im Landkreis Görlitz gelebt. Das geht aus einem am Montag vorgelegten Bericht des Statistischen Landesamtes in Kamenz mit den neuesten Zahlen hervor. Damit ist der Anteil der - im amtlichen Sprachgebrauch - Nichtdeutschen an der Bevölkerung in zehn Jahren von 1,8 auf 5,2 Prozent gestiegen. Nach den drei großen Städten Leipzig, Dresden und Chemnitz hat der Kreis Görlitz damit inzwischen sachsenweit den höchsten Anteil Ausländer aller Kreise und kreisfreien Städte an der Bevölkerung.

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