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Löbau

Löbaus erste Fahrkarte per Knopfdruck

Vor 35 Jahren konnte man für die Deutsche Reichsbahn endlich auch Tickets kaufen, wenn der Schalter zu war.

Schüler der NVA-Offiziershochschule Löbau am neuen Fahrkarten-Dialog-Automaten auf dem Löbauer Bahnhof.
Schüler der NVA-Offiziershochschule Löbau am neuen Fahrkarten-Dialog-Automaten auf dem Löbauer Bahnhof. © Archivfoto: SZ/Helmut Plewa

Schüler der NVA-Offiziershochschule Löbau zählten im Juni 1984 zu den Ersten, die die neuen Fahrkarten-Dialog-Automaten der Deutschen Reichsbahn auf dem Löbauer Bahnhof nutzten. Zuvor waren sie bereits in der Neugersdorfer Bahnhofshalle in Betrieb genommen worden. 

In die Wand eingelassen, war mit dieser rechnergesteuerten Technik Selbstbedienung möglich, was besonders während der Schalterschließzeiten von Vorteil war. Per Bildschirm wurden die Reisenden um Zahleneingaben (Zielbahnhof, Zugart oder Ermäßigungen) gebeten. Nach Bezahlung, die ausschließlich in Münzen von 10 Pfennig bis 5 DDR-Mark zu erfolgen hatte, wurde das Ticket ausgedruckt. 

Die gesunde Drittelstunde

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Die Geräte wurden an der Hochschule für Verkehrswesen Dresden entwickelt, die Fertigung übernahm das Reichsbahnausbesserungswerk Berlin-Schöneweide.

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