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Dippoldiswalde

Löst Sackgassenschild das Lkw-Problem?

Lastwagen haben in Dipps öfter den Weg durch die Wohnsiedlung am Firstenweg als Abkürzung genutzt. Das soll nicht sein. Aber ganz aussperren geht auch nicht.

Jetzt ist die Zufahrt zum Wohngebiet am Firstenweg für Lkw ganz gesperrt. Das ist zu hart.
Jetzt ist die Zufahrt zum Wohngebiet am Firstenweg für Lkw ganz gesperrt. Das ist zu hart. © Egbert Kamprath

Die Wohnstraßen im Gebiet am Firstenweg in Dippoldiswalde sind nie als Durchgangsstraßen gedacht gewesen. Aber sie sind immer wieder als Abkürzung von der B 170 hinter dem Bahnhof vorbei in Richtung Reichstädt genutzt worden. Das ist gefährlich für die Fußgänger dort und lästig für die Anwohner. Deswegen hat die Stadtverwaltung vor das Wohngebiet von beiden Seiten eine Sperrscheibe gestellt, die gar keine Lkws zulässt.

Doch das ging wieder zu weit. „Was sollen wir machen, wenn wir einmal Möbel geliefert bekommen oder etwas anderes“, beschwerten sich Anlieger vom Knebelweg. Und Peter Antoniewski, der Baubeigeordnete in der Stadtverwaltung, gab dem Anlieger recht. Bei jeder Lieferung eine Ausnahmegenehmigung auf dem Rathaus zu holen, wäre ein zu großer Aufwand.

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Jetzt ist eine neue Lösung ins Auge gefasst, informierte er auf der Sitzung des Technischen Ausschusses am Mittwoch. Die Durchfahrt auf der Seite des Wohngebiets zum Bahnhof wird von beiden Seiten für Lkws gesperrt, mehr nicht. Bis dahin dürfen sie von beiden Seiten fahren. Lieferungen sind also möglich. Danach müssen die Lastwagen aber umdrehen und den Weg zurückfahren, den sie gekommen sind. Die Abkürzung wird also nicht mehr möglich sein. Damit die Fahrer davon wissen, kommt an den Anfang des Wohngebiets, wenn sie von der B 170 kommen, ein Sackgassenschild für Lkws. 

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