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Lösung für Parkplatzproblem

In Laubegast fehlten bislang Stellplätze für Pkw. Das soll sich nun ändern. Die Großbaustelle in der Troppauer Straße dauert noch bis Ende dieses Jahres.

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Seit Anfang 2015 leben die Anwohner der Troppauer und der umliegenden Straßen mit Baulärm und Dreck. Ein Ende ist allerdings in Sicht: Bis 15. Dezember soll die Sanierung des Altstädter Abfangkanals abgeschlossen sein. Seit Monaten rollen Bagger und Lkw, es werden neue Leitungen und eine riesige Betonröhre im Erdreich verlegt. Die Troppauer Straße ist zwischen Salzburger und Leubener Straße voll gesperrt.

Größtes Problem sind dabei die fehlenden Parkplätze. Auch vorher waren die Pkw-Stellflächen schon knapp. Nun gibt es eine gute Nachricht: Wenn die Troppauer Straße saniert ist, dürfen Autofahrer auch zwischen Leubener und Tauernstraße auf beiden Seiten der Fahrbahn parken. Dafür bekommt der nördliche Gehweg nicht nur neues Betonpflaster, sondern auch eine abgesenkte Bordsteinkante. Auf einer Breite von 1,20 Metern können Autos dort künftig auf dem Gehweg parken. Die Fahrbahn wird breiter gebaut, sodass sich zwei Autos ohne Probleme begegnen können. Am südlichen Fahrbahnrand wird die Hecke nach hinten versetzt, sodass ein 2,10 Meter breiter Pflasterstreifen für weitere Stellplätze entsteht. Damit verdoppelt sich die Anzahl der Parkplätze in diesem Bereich.

Auch für Fußgänger wird die Troppauer Straße sicherer: An den Kreuzungen wird ebenfalls der Bordstein abgesenkt. Unklar ist allerdings, welche neuen Laternen aufgestellt werden. Viele Laubegaster fordern, dass die Stadt die historischen Kandelaber für den Stadtteil erhalten soll. (SZ/noa)