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Wasserrettungs-Streit: Lösung ist in Sicht

Es scheint so, als bliebe diese Aufgabe am Olbersdorfer See eine Gemeinschaftsaufgabe. Das letzte Wort ist aber noch nicht gesprochen.

Olbersdorfer See
Olbersdorfer See © Rafael Sampedro

Es scheint so, als bliebe die Wasserrettung am O-See eine Gemeinschaftsaufgabe und müsste künftig nicht allein von Olbersdorf getragen werden. „Es wird, davon bin ich überzeugt, auch nach 2019 zur Sicherstellung der Wasserrettung am O-See eine von allen getragene Lösung geben können“, teile Bürgermeister Andreas Förster (FDP) auf SZ-Anfrage nach einem Gespräch im Landratsamt mit, an dem unter anderem Landrat Bernd Lange (CDU), Landtagsabgeordneter Stephan Meyer (CDU) und Zittaus Oberbürgermeister Thomas Zenker (Zkm) teilnahmen. Ganz sicher ist sich Förster aber erst, wenn es einen unterschriebenen Vertrag gibt.

Ähnlich äußerten sich auch Meyer und Zenker auf Anfrage. „Alle Seiten sind sich einig, dass die Wasserrettung am Olbersdorfer See auch über das bereits finanziell abgesicherte Jahr 2019, gesichert werden muss“, so Meyer. „Es wird nun ein Entwurf für einen Kooperationsvertrag zwischen den Benannten erarbeitet, der Anfang des Jahres vorliegen und dann in die Gremien der Beteiligten Kommunen eingebracht werden soll.“ Zenker bekräftigte den Willen der Stadt Zittau, sich zu beteiligen, machte aber nochmals darauf aufmerksam, dass der Stadtrat das letzte Wort hat.

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Im Kern geht es bei dem Streit um die Frage, wer für die Infrastruktur der Wasserrettung und die Badeaufsicht zuständig ist. Bis Ende 2016 hatte der Landkreis das Gros der Kosten getragen, dann aber die Verträge gekündigt. Derzeit zahlt die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, allerdings nur befristet.