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Döbeln

Lok-Frauen trotzen Personalmisere

Im Spiel gegen den SV Lissa traten die Großbauchlitzerinnen stark ersatzgeschwächt an. Dennoch gewannen sie mit 2:0.

Spielszene aus der Begegnung ESV Lok Döbeln - SV Lissa.
Spielszene aus der Begegnung ESV Lok Döbeln - SV Lissa. © Dietmar Thomas

Döbeln. In der Landesklasse der Frauen Staffel Nord bleibt die Mannschaft des ESV Lok Döbeln neben Spitzenreiter ZFC Meuselwitz ungeschlagen. Trotz größerer personeller Probleme gewannen die Schützlinge von Trainer Thomas Jäschke das Spiel gegen den SV Lissa mit 2:0 und liegen aufgrund eines Spieles weniger mit drei Punkten Rückstand weiter aussichtsreich im Meisterschaftsrennen auf Platz drei.

Die Lissaerinnen präsentierten sich im Großbauchlitzer Stadion gegen die mit elf Spielerinnen – davon vier angeschlagen – antretenden Döbelnerinnen als der erwartet schwere Gegner. Sie diktierten, begünstigt davon, dass die Gastgeberinnen zu weit von den Gegenspielerinnen standen, optisch das Geschehen. Zählbares sprang trotz zweier Großchancen für sie allerdings ebenso wenig heraus wie für die Döbelnerinnen bei ein, zwei guten Möglichkeiten.

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Eine intensive Halbzeitansprache sorgte dafür, die spielerische Handbremse der Gastgeberinnen zu lösen. Zwar hatten die Großbauchlitzerinnen zunächst Glück, dass ein taktisches Foul nicht als Notbremse gewertet wurde, und alle elf Spielerinnen auf dem Feld blieben, doch im weiteren Verlauf des zweiten Durchgangs steigerten sich die Einheimischen und hatten das Geschehen nun besser im Griff. 

Vom Gegner gab es kaum noch konstruktive Aktionen. Jana Uschner war es vorbehalten, die wachsende Überlegenheit in Zähbares umzumünzen. Erst verwandelte sie in der 61. Minute einen an Susann Grandke verwandelten Foulelfmeter, und nur zwei Minuten später sorgte sie durch eine Einzelleistung im Strafraum mit dem 2:0 für die Vorentscheidung.

 „Nach der Steigerung in der zweiten Halbzeit geht das Ergebnis in Ordnung. Da die Personalsituation doch recht angespannt war, können wir mit dem 2:0 zufrieden sein“, resümierte ESV-Coach Thomas Jäschke. (DA/dwe)

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