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Sport

Verband bricht Regionalliga-Saison ab

Der 1. FC Lokomotive Leipzig spielt als Gewinner der Nordost-Staffel die Aufstiegsrelegation. Das Schlusslicht Bischofswerdaer FV muss nicht absteigen.

Lok-Trainer Wolfgang Wolf bereitet seine Leipziger Mannschaft jetzt bestmöglich auf die Relegation vor.
Lok-Trainer Wolfgang Wolf bereitet seine Leipziger Mannschaft jetzt bestmöglich auf die Relegation vor. © dpa/Rolf Vennenbernd

Dresden. Der Nordostdeutsche Fußball-Verband hat am Freitag den Saisonabbruch in der Regionalliga bestätigt. Aufgrund der Quotienten-Regel wurde der 1. FC Lok Leipzig zum Meister erklärt. Die Messestädter rangierten als Tabellenzweiter punktgleich hinter der VSG Altglienicke, hatten aber ein Spiel weniger bestritten. Es gibt keine Absteiger aus der 4. Liga. Der Rückzug des insolventen FC Rot-Weiß Erfurt bleibt bestehen.

Die Anträge von Altglienicke, den Champion in einem Finalspiel zu ermitteln, und vom Drittplatzierten FC Energie Cottbus, den Titelträger in einem Turnier auszuspielen, wurden nicht angenommen. Die Lausitzer hatten im Vorfeld rechtliche Schritte angekündigt, falls die Quotienten-Regel zur Anwendung kommt.

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Die Leipziger müssen in der Aufstiegsrelegation gegen den SC Verl antreten, um den vierten Drittliga-Aufsteiger zu ermitteln. Verl rückte als Tabellenzweiter der Staffel West nach, da Spitzenreiter SV Rödinghausen keine Drittliga-Lizenz beantragt hat. Die Aufstiegsspiele sollen noch im Juni ausgetragen werden. Als Drittliga-Aufsteiger stehen Türkgücü München, der 1. FC Saarbrücken und der VfB Lübeck bereits fest.

Die Ausnahme-Regel fürs Stadion endet

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Schlusslicht Bischofswerdaer FV, 2018 aufgestiegen, hatte zuvor seinen Willen bekundet, 2020/2021 in der Regionalliga anzutreten. Der Etat sei abgesichert, erklärte Präsident Jürgen Neumann. Ungeklärt ist dagegen weiterhin die Frage des Heimstadions. Der Verband hatte für zwei Jahre eine Sondergenehmigung für den Wesenitzsportpark erteilt. Sie läuft am 30. Juni aus. Die Spielstätte weist nach wie vor weder eine überdachte Tribüne noch eine Flutlicht-Anlage auf. Beides fordert der Verband. Die Schiebocker hoffen erneut auf eine Ausnahme-Regel.

„Sollten Flutlichtspiele angesetzt werden, gehen wir nach Bautzen ins Stadion Müllerwiese. Eine entsprechende Vereinbarung ist mit der Stadt und Budissa getroffen“, sagte Neumann.

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