Das bekannte Lokal „Huschhalle“ hat einen neuen Eigentümer gefunden. Was über den Verkauf der berüchtigten Trinkhalle bekannt ist.
Dresden. „Das ist der Ort, an dem sogar am Montagmorgen noch was geht“, heißt es im Song „Huschhalle“. Dabei wird es wohl bleiben. Im Sommer war die Zukunft der Huschhalle unklar. Der langjährige Eigentümer Falk Rohde hatte das Lokal im Juli auf Kleinanzeigen zum Verkauf angeboten. Auf der Verkaufsplattform hieß es, das „Bistro als Renditeobjekt oder zum Eigenbetrieb (Huschhalle)“ kann für 600.000 Euro erstanden werden.
Um den Verkauf kümmerte sich Benjamin Franke von Franke Immobilien. „Der Verkauf erfolgt rein aus Altersgründen“, sagte er im Juli. Der 67-jährige Besitzer Falk Rohde sei ja langsam im Rentenalter. Zum 1. Oktober hat nun ein Eigentümerwechsel stattgefunden. Über die Details des Verkaufs schweigen die Beteiligten.
Die Huschhalle soll aber als Bistro und Trinkhalle erhalten bleiben. Sie hat aktuell weiter geöffnet, auch wenn der Google-Eintrag zur Huschhalle „geschlossen“ anzeigt und die im Internet angegebene Telefonnummer offenbar nicht mehr aktuell ist.
Große Veränderungen wird es demnach nicht geben, der neue Eigentümer habe aber die Sanitäranlagen umbauen lassen, so Benjamin Franke. Schon im Juli sagte er: „Die Bekanntheit der Huschhalle ist für einen neuen Betreiber ein großes Pfund.“ Es wäre daher gut, wenn ein Käufer weiter auf die bestehende Klientel setzen würde.