Dresden. Wie die Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion Dresden heute mitteilten, ermitteln die Behörden gegen die Gruppierung "Faust des Ostens" ermitteln wegen Bildung einer krimineller Vereinigung....
Dresden. Wie die Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion Dresden heute mitteilten, ermitteln die Behörden gegen die Gruppierung "Faust des Ostens" ermitteln wegen Bildung einer krimineller Vereinigung. Im Zuge des Ermittlungsverfahrens durchsuchten heute Vormittag etwa 130 Polizeibeamte in ganz Sachsen insgesamt 17 Wohnungen und Firmenräume.
Bei der "Faust des Ostens" handelt sich um ein Netzwerk aus der Fanszene der SG Dynamo Dresden, dessen Mitglieder zum Teil rechtsextremistisch orientiert sind. Ihm rechnen die Ermittler bis zu 200 Personen zu, dem Führungskreis sollen etwa 20 Personen angehören.
Die Gruppierung fiel erstmals Anfang 2010 bei Heimspielen des inzwischen in der Zweiten Bundesliga spielenden Vereins auf. In den Folgemonaten häuften sich Straftaten, darunter auch fremdenfeindliche und körperverletzende Delikte, bei denen die Ermittler feststellten, dass einzelne Tatverdächtige in vielen Fällen der "Faust des Ostens" angehören. Die Ermittler werteten daraufhin bundesweit Strafverfahren mit Beteiligung Dresdner Fußballanhänger aus. Im Ergebnis ergab sich der Verdacht, dass die "Faust des Ostens" eine Vereinigung darstellt, deren Zweck darauf gerichtet ist, Straftaten zu begehen.
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