Thomas Geve zeichnete Alltag und tägliches Grauen im Konzentrationslager. Eine Wanderausstellung mit seinen Bildern kommt nun nach Leisnig.
Von Dagmar Doms-Berger
Leisnig. Er war in Auschwitz, Groß Rosen und Buchenwald. Thomas Geve gehörte zu den über 900 Kindern und Jugendlichen, die in Buchenwald befreit wurden. Er war damals 15 Jahre alt. In den letzten Wochen im Konzentrationslager Buchenwald, kurz nach der Befreiung, fertigte er über 70 Zeichnungen an.
Er malte das Lagerleben, den Alltag in den Konzentrationslagern und den täglichen Terror der SS. Eine Kollektion der Bilder ist in der Wanderausstellung „Gegen das Vergessen“ zu sehen.
Unter der Schirmherrschaft des Landrats des Landkreises Mittelsachsen Matthias Damm und in Zusammenarbeit mit der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora präsentiert die François Maher Presley Stiftung für Kunst und Kultur diese Ausstellung. Neben den Bildern werden Fotografien von dem damaligen Gefangenen Alfred Stüber präsentiert.