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Lok Leipzig bangt um Drittliga-Aufstieg

Der Regionalligist hat im Relegations-Hinspiel gegen den SC Verl einen sicher geglaubten Sieg vergeben. Unklar ist jetzt, wann und wo das Rückspiel stattfindet.

Hart umkämpft: Loks Maik Salewski (l.) und Verls Aygün Yildirim wollen beide an den Ball und nächste Saison mit ihrer Mannschaft in der 3. Liga spielen.
Hart umkämpft: Loks Maik Salewski (l.) und Verls Aygün Yildirim wollen beide an den Ball und nächste Saison mit ihrer Mannschaft in der 3. Liga spielen. © Jan Woitas/dpa

Leipzig. Fast das komplette Spiel war Fabian Guderitz ein starker Rückhalt, dann leistete sich der Torhüter vom 1. FC Lokomotive Leipzig einen Aussetzer. Zwei Minuten vor Abpfiff legte er sich einen hohen Ball unbedrängt selbst ins Netz. Somit endete das Relegations-Hinspiel um den Aufstieg in die 3. Liga gegen den Westvertreter SC Verl 2:2 (1:1). 

Die Gastgeber nutzten gleich die erste Chance zur Führung, nach einer Flanke von Maik Salewski schob Patrick Wolf am langen Pfosten ein. Unmittelbar vor dem Wechsel glich Verl dank Patrick Schikowski (45.+1) aus. Der nach der Pause eingewechselte Matthias Steinborn (55.) traf dann zur erneuten Führung, ehe der ansonsten stark haltende Guderitz patzte. 

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„So etwas hab ich alles schon erlebt, wir werden ihn nicht den Kopf runter reißen, das habe ich der Mannschaft auch gesagt, es ist passiert, das können wir jetzt nicht mehr ändern“, meinte Lok-Trainer Wolfgang Wolf nach dem Abpfiff. „Es ist noch nichts passiert. Man hat gesehen, dass Verl nicht unverwundbar ist.“ 

Damit minimierten die Sachsen ihre gute Chancen für das Rückspiel, das ursprünglich für den 30. Juni in Verl terminiert war, aber aufgrund der strengen Corona-Einschränkungen im Kreis Gütersloh am vergangenen Dienstag abgesetzt wurde. Das Vereinsgelände des SC Verl liegt nur rund 15 Kilometer vom Gelände des Schlachthofes der Firma Tönnies in Rheda-Wiedenbruck entfernt. 

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Noch ist unklar, wann und wo gespielt wird. Verls Vereinspräsident Raimund Bertels drängt daher beim Deutschen Fußball-Bund auf eine schnelle Lösung . Eine Verschiebung über den 30. Juni hinaus kommt für Lok nicht infrage. "Ab 1. Juli haben fast alle Spieler keine Verträge mehr", sagte Trainer Wolf, der zugleich das Amt des Sportdirektors ausübt. (dpa)

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