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Görlitz

Ludwigsdorfer wollen schönere Buswartehäuschen

Für den Ortsteil stehen rund 23.000 Euro bereit. Die Einwohner entscheiden selbst, was damit gemacht werden soll.

Der Mühlgraben in Ludwigsdorf wurde nach dem Hochwasser von 2010 im Jahr 2012 saniert und die Böschungen befestigt. Doch in dem Ortsteil gibt es noch viel mehr zu tun.
Der Mühlgraben in Ludwigsdorf wurde nach dem Hochwasser von 2010 im Jahr 2012 saniert und die Böschungen befestigt. Doch in dem Ortsteil gibt es noch viel mehr zu tun. ©  Archivfoto: Nikolai Schmidt

Einwohner von Ludwigsdorf und Ober-Neundorf haben sich jetzt zum zweiten Mal getroffen, um Projekte für 2020 zu besprechen und abzustimmen, wie die rund 23.000 Euro eingesetzt werden sollen, die der Ortsteil von der Stadt aus dem Pauschalgesetz bereitgestellt bekommen hat.

Nach Aussage von Ortsvorsteher Karsten Günther-Töpert war sich der Ortschaftsrat von Anfang an einig, dass die Projekte mit den Einwohnern des Ortsteils zusammen ausgewählt und umgesetzt werden. So sollen eine alte Lore als Hinweis zum alten Kalkwerk und Begrüßungsschilder an den Ortseingängen aufgestellt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Ludwigsdorf erhält einen Baukostenzuschuss für die Errichtung eines Multifunktionsunterstandes am Gerätehaus. Der Heimatverein hat Fördermittel für die Sanierung der Außenfassade am Vereinshaus „Alter Konsum“ beantragt. Um den Baumbestand in den privaten Gärten zu erhöhen, sollen Neupflanzungen bezuschusst werden. Alte Obstsorten stehen dabei im Vordergrund.

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Gespräche mit dem Zvon sind nötig

Angedacht ist auch, eine Gedenktafel für die Verstorbenen und Gefallenden des Zweiten Weltkrieges im Dorf aufzustellen. Die Kirchgemeinde will die alte Friedhofsmauer sichern, auch dazu ist ein Baukostenzuschuss angedacht. Das größte Vorhaben ist die Verschönerung von drei Buswartehäuschen. Dort muss es zuvor Gespräche mit dem Zvon als Betreiber geben.

In welcher Höhe die einzelnen Projekte gefördert werden, wird durch die Mitwirkenden bestimmt. „Es besteht jederzeit die Möglichkeit, sich an der Planung und Umsetzung zu beteiligen“, erklärt Karsten Günther-Töpert.

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