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Lüders-Villa bleibt vorerst bei Stadt

Eigentlich wollte ein Ehepaar aus Hessen in das Haus in Görlitz investieren. Doch daraus wurde nichts.

© Pawel Sosnowski/80studio.net

Von Sebastian Beutler

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Görlitz. Die Stadt nimmt den Verkauf der Lüders-Villa auf der Schützenstraße an ein Ehepaar aus Hessen zurück. Einen entsprechenden Beschluss traf der Stadtrat nicht öffentlich bereits im Januar, teilte Oberbürgermeister Siegfried Deinege auf der Februar-Sitzung der Räte öffentlich mit.

Die frühere Kinderkrippe in der Schützenstraße 9 war im Oktober verkauft worden. Das Ehepaar aus Hessen hatte damals unter acht Bietern das höchste Angebot gemacht und bekam vom Stadtrat den Zuschlag für 205 000 Euro. In der oberen Etage plante das Paar anspruchsvolle Wohnnutzung, unten sollte eine öffentliche Galerie entstehen. Das Haus in der Schützenstraße, auch als Lüders-Villa bekannt, wurde bis 2007 als Krippe genutzt und steht seitdem leer. 1842 war es als Villa für die Fabrikantenfamilie Lüders erbaut worden und hieß im Volksmund auch die „Kaffeemühle“. 1939 übernahm die Thüringer Versicherung das Haus, 20 Jahre danach ging die Villa in Volkseigentum über.

Gründe für die Rückabwicklung des Verkaufs nannte Deinege nicht.