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Luftreinhalteplan bis Jahresende

Um ein mögliches Fahrverbot zu verhindern, muss die Luft sauberer werden. Sonst droht sogar eine Klage.

© kairospress

Bis Ende des Jahres will die Stadt den neuen Luftreinhalteplan offengelegen. Wann genau, könne noch nicht gesagt werden, teilte der Bereich Umwelt und Kommunalwirtschaft mit. An der Vorlage werde noch gearbeitet. Diese müsse danach alle Gremien der Verwaltung durchlaufen. Eine Offenlegung noch in diesem Jahr sei ein sehr ehrgeiziges Ziel, hieß es. Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (Grüne) hatte immer den Herbst als Termin genannt.

Mit dem neuen Luftreinhalteplan will Jähnigen eine Klage gegen die Stadt wegen schlechter Luftqualität und ein sich daraus möglicherweise ergebendes Fahrverbot für Autos mit Dieselmotoren abwenden. Die Stadt müsse beim Verkehr umsteuern, hatte sie bei einer Podiumsdiskussion Anfang der Woche erklärt. Dresden sei aus den roten Zahlen noch nicht heraus. „Wir brauchen mehr Menschen, die ihre Wege mit dem Rad oder zu Fuß erledigen.“ Auch die geplanten Mobilitätspunkte mit Ladesäulen für Elektroautos, Carsharing, Radverleih sowie Umsteigemöglichkeiten zu Bus und Bahn sollen dazu beitragen, den Verkehr zu reduzieren.

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Ob Dresden mit einer Klage rechnen muss, mochte Dorothee Saar von der Deutschen Umwelthilfe bei der Veranstaltung nicht sagen. Zunächst werde der Luftreinhalteplan abgewartet, sagte sie. Bis jetzt sei in 16 Städten geklagt worden. (SZ/rah)