merken
Sachsen

LVB trennen sich von Würge-Kontrolleur

Nach der unverhältnismäßigen Attacke auf einen Schwarzfahrer sind zwei Beschäftigte der Leipziger Verkehrsbetriebe entlassen worden.

© Symbolfoto: dpa/Jan Woitas

Leipzig (dpa/sn) - Nach einer mutmaßlichen Würge-Attacke auf einen Schwarzfahrer einer Leipziger Straßenbahn sind zwei Kontrolleure entlassen worden. Der Fahrgast habe zwar keinen Fahrschein gehabt und seine Personalien nicht richtig angegeben, das Einschreiten sei in der Eskalation jedoch völlig unangemessen gewesen, teilten die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) am Mittwoch mit. Daher habe man sich von den beiden Mitarbeitern unmittelbar getrennt. 

Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln gegen einen 56 Jahre alten Kontrolleur unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung. Ein Mitarbeiter des Stadtmagazins "Kreuzer" hatte die Szene gefilmt und veröffentlicht. Darauf ist zu sehen wie der Kontrolleur der LVB den 28-Jährigen im Würgegriff am Boden über einen längeren Zeitraum festhält.

Garten
Der Garten ruft
Der Garten ruft

Die Gartenzeit läuft aber nichts geht voran? Tipps, Tricks und Wissenswertes haben wir hier zusammengetragen. Vorbei schauen lohnt sich!

Weiterführende Artikel

Leipzig: Kontrolleur würgt Fahrgast minutenlang

Leipzig: Kontrolleur würgt Fahrgast minutenlang

In Leipzig ist eine Fahrscheinkontrolle eskaliert. Der involvierte Kontrolleur wurde vom Dienst freigestellt. Ein Video zeigt die Auseinandersetzung.

Weil das Videomaterial aus der Bahn nicht brauchbar war, hatte die Polizei einen Zeugenaufruf gestartet. Drei Menschen hatten sich gemeldet und Angaben zu dem Geschehen in der Bahn gemacht, wie eine Sprecherin der Polizei sagte. Über den Inhalt sagte sie mit Hinweis auf das laufende Verfahren nichts. (dpa)

Mehr zum Thema Sachsen