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Tellkoppen-Tour

Nicht nur im Winter einen Ausflug wert: Das Ost-Erzgebirge! Ausgedehnte Wälder und Täler laden zum Wandern und Erholen ein.

Einfahrt der Weißeritztalbahn in Kipsdorf.
Einfahrt der Weißeritztalbahn in Kipsdorf. © https://www.altenberg-erleben.de/de/tour/wanderung

Mit Volldampf hoch hinaus ins Gebirge

Idylle und Ruhe finden, die Natur genießen und „ma' wieder latschen gehen“, das ist doch das, was einem gut tut. Das Ost-Erzgebirge bietet dafür die besten Voraussetzungen. Ausgangspunkt einer Wanderung in die schöne Natur dort ist der Bahnhof im Kurort Kipsdorf. Von dort aus geht es auf den Rodelbahnweg in Richtung Oberbärenburg. Nach etwa einem halben Kilometer kommt rechts der Weißeritzhangweg, auf den nun abgebogen wird. Hier geht es weiter, bis sich der Weg teilt. Die Tour führt den Wanderer nach links in Richtung Tellkoppe. An der nächsten Kreuzung geht es dann rechts weiter zur Tellkoppe. Der Berg an sich wird jedoch nicht bestiegen. Nachdem der Wanderer den Ausblick auf die Tellkoppe genossen hat, geht es das kurze Stück wieder zurück und rechts weiter auf den Langen Weg. Diesem folgt die Tour parallel zum staatlich anerkannten Erholungsort Oberbärenburg

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Sehenswürdiges am Wegesrand: Oberbärenburger Kirche

Nur ein kurzer Abstecher ist es zum Waldidyller Weg 11. Hier befindet sich die Kapelle Oberbärenburg. Die Architekten Lossow & Kühne wurden 1913 mit dem Bau der Kapelle beauftragt. Vier Monate brauchten die Bauleute zum Errichten des Gotteshauses. An der Kanzel sind Gleichnisse dargestellt, die Jesus seinen Zuhörern erzählte: Das Gleichnis vom Viererlei Acker – daraus entnommen das Bild vom Unkraut unter dem Weizen – und das Gleichnis, in dem sich Jesus als der Weinstock bezeichnet und die, die an ihn glauben, als die Reben. Die in Blei gefassten Kirchenfenster wurden 1913 von Familien gestiftet, die ihre Familienwappen mit einarbeiten ließen. Die Orgel errichtete 1978 der Orgelbaumeister Schuster aus Zittau. Sie zeichnet sich durch ihre besondere Klangschönheit aus. Bekannt ist die Oberbärenburger Kirche weithin als Traukapelle.

Einkehr-Möglichkeiten in Oberbärenburg

Der Ort Oberbärenburg eignet sich auch gut für eine kleine Einkehr. Direkt am Ortseingang liegt beispielsweise das Berghotel Friedrichshöhe, etwas weiter im Ortskern befinden sich der „Helenenhof“ und das Gasthaus „Kobär“.

Von Oberbärenburg nach Altenberg

Wer von Oberbärenburg direkt weiterlaufen möchte, kann vom Buswendeplatz ein Stück weiter in Richtung Ortsausgang gehen. Kurz bevor es aus dem Ort geht, biegt die Tour nach links auf den Marienweg ab. Nach ein paar Metern gelangt man auf den Langen Grundweg. An der sogenannten „Spinne“ (Kreuzung an der Rennschlitten- und Bobbahn) wandern Sie weiter auf dem Bauweg. Biegen Sie dann nach links auf den staubfreien Weg ab und kurze Zeit danach auf den Bornweg Richtung Altenberg. Am Ende des Weges überqueren Sie die B170 und laufen auf dem Fußweg an dieser Richtung Altenberg.

Historie zum Anschauen: Bergbaumuseum Altenberg

Einen herausragenden Denkmalskomplex stellt das Bergbaumuseum Altenberg mit seinen verschiedenen Besichtigungsbereichen dar. Der ursprünglich 1802 zu Erkundungszwecken aufgefahrene „Neubeschert-Glück-Stollen“ dient heute als Museums-Schaustollen. Bei der etwa einstündigen Führung unter Tage erfährt man, mit welchen Methoden und Geräten das anstehende Zinnerz gewonnen wurde. In der historischen Zinnwäsche geben die funktionsfähigen Maschinen, wie das 40-stemplige Pochwerk oder die wasserradgetriebenen Langstoßherde, einen eindrucksvollen Einblick in die umfangreichen Arbeitsabläufe bei der Zinnerzaufbereitung. Diese ehemalige Erzwäsche gilt heute von Größe und Ausstattung her als einmalig in Europa.

Ausflugs-Tipp zu den Galgenteichen

Wer die Tellkoppen-Tour im Sommer macht, kann sich im Anschluss im kleinen Galgenteich in Altenberg erfrischen. Der Badesee ist ein schönes Ausflugsziel für Familien und bietet neben Wasserspaß auch Rutschen, einen Spielplatz und einen Tennisplatz. Eine Gastronomie ist ebenfalls vor Ort. Der große Galgenteich ist ein Trinkwasserreservoir. Beide Teiche zählen zu den ältesten Stauseen Deutschlands. Sie sind durch den Bergbau entstanden. Ihre Namen erhielten die Seen wahrscheinlich vom Standort eines Galgens in der Nähe der Teiche.

Tipp für die An- und Abreise

Wer standesgemäß zum Bahnhof Kipsdorf anreisen möchte, nutzt dafür die Weißeritztalbahn, dienstälteste Schmalspurbahn Deutschlands. Informationen zum Fahrplan gibt es im unter www.weisseritztalbahn.com

Zurück geht es mit der Regionalbahn RB 72 oder dem Ski- und WanderExpress RE19.

© Foto: outdooractive/altenberg-erleben.de

Download der Route

Hier gibt es die komplette Tellkoppen-Tour zum Herunterladen