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Bauen und Wohnen

Mähroboter: Zwei Modelle fallen durch

Immer mehr Haushalte setzen in Deutschland beim Rasenmähen auf den Einsatz eines Mähroboters, der quasi zum Symbol des Smart Gardens geworden ist. 

© Pixabay.com / distel2610 / https://pixabay.com/de/

Ganz ohne Zutun fährt er vollautomatisch Bahn für Bahn durch den Garten und kürzt dabei das Gras. In den letzten Jahren hat sich die Auswahl an Mährobotern deutlich vergrößert. Die Hersteller haben viele Kinderkrankheiten, die die Geräte lange begleiteten, mittlerweile ausgemerzt, sodass sich die Funktionalität erheblich verbessert hat.

Zu diesem Ergebnis kam zuletzt auch die Stiftung Warentest. Im Mai 2018 wurden von den Warentestern acht Rasenroboter genauestens unter die Lupe genommen. Schon beim Blick auf die getesteten Geräte fällt auf, dass es sich vorrangig um Modelle handelt, die für große Grundstücke gedacht sind. Während sechs der getesteten Roboter überzeugen konnten, fielen zwei aufgrund von Sicherheitsmängeln durch. Wie die Experten der Stiftung Warentest im Mähroboter Test betonen, erhielt jedoch keiner eine bessere Gesamtnote als “gut”. Grund ist das Sicherheitsrisiko, das die Geräte prinzipiell für Kinder sind. 

Große Hersteller entscheiden Test für sich

Im Mähroboter Test setzten sich bei der Stiftung Warentest die großen Marken durch. Viking und Husqvarna erhielten mit ihren Modellen iMow MI 632C und Automover 420 beide die Note 2,7. Während das Husqvarna Modell für bis zu 2.200 Quadratmeter Grundstücksgröße geeignet ist, bietet sich das Viking Modell für bis zu 3.300 Quadratmeter an. Die Mähroboter sind außerordentlich leistungsstark, sodass sie die großen Flächen innerhalb kurzer Zeit mähen können. Doch Ausstattung und Leistungsklasse machen sich beim Preis bemerkbar. So müssen für den Husqvarna Automover 420 rund 2.000 Euro gezahlt werden. Das Modell von Viking ist mit 2.300 Euro noch einmal deutlich teurer.

Wer einen kleineren Garten mit maximal 1.000 Quadratmetern Fläche hat, kann auch auf den smart Sileno 19060-60 von Gardena ausweichen. Den Mähroboter gibt es online bereits für rund 1.200 Euro. Wie die Stiftung Warentest betont, ist das Gardena Modell gerade für kleinere Gärten die richtige Wahl. Der Mähroboter arbeitet nicht nur ausgesprochen zuverlässig, sondern nimmt es auch mit höherem Gras auf, was bei vielen anderen Modellen nicht der Fall ist. Kritik übten die Tester hier zum einen an der Android-App, die doch recht viele Daten sammelt sowie an der Schnittbreite. Diese fällt mit ihren 22 Zentimetern eher gering aus.

Eine Alternative für kleine Gärten ist der Al-Ko Robolinho 110 für Flächen mit bis zu 1.000 Quadratmetern. Auch er sorgt für ein angenehmes Schnittbild, hat aber einen Nachteil. Er lässt sich nämlich nur schwer reinigen. Dafür kostet er aber auch nur rund 640 Euro. 

Gardena entscheidet auch anderen Test für sich

Gardena ist für seine hochwertige Qualität bei Gartengeräten bekannt. Untermauert wird dieses Image noch einmal durch einen weiteren Mähroboter Test, der von dem Team von Gartenspring durchgeführt wurde. Auch hier hat sich Gardena mit einem Modell durchsetzen können. Der Mähroboter 4072-20 von Gardena eignet sich für bis zu 700 Quadratmeter und ist recht komfortabel in der Handhabung. So kann er beispielsweise auch bei Regen zuverlässig seinen Dienst verrichten.

Außerdem ist er mit einem umfassenden Diebstahlschutz versehen. Auf dem zweiten Platz setzt sich der Worx Landroid M WR141E Mähroboter durch, der für bis zu 500 Quadratmeter eine gute Wahl ist. Er konnte insbesondere mit einem guten Endergebnis überzeugen, das selbst am Rand so vielversprechend ist, dass keine Nacharbeiten erforderlich sind. 

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der externen Redakteurin Katharina Grenz.