merken

Mättig-Stiftung ehrt Jutta Zoff

Die bekannte Harfenistin wird am kommenden Sonntag in Bautzen mit der Stifter-Medaille ausgezeichnet – eine Premiere.

© Uwe Soeder

Bautzen. Die Mättig-Stiftung feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen seit der Wiedergründung im Jahr 2007. Aus diesem Anlass wird beim Festgottesdienst am 24. September, zum ersten Mal die Stifter-Medaille vergeben. Die silberne Prägung des bekannten Dresdner Medailleur Peter Götz Güttler erhält Jutta Zoff. Die gebürtige Bautzenerin und bekannte Harfenistin unterstützt von Beginn an die Anliegen der neugegründeten Mättig-Stiftung.

„Als Künstlerin und Persönlichkeit hat sich Jutta Zoff stets mit Bautzen, seiner Kultur und Geschichte identifiziert“, sagt der Stiftungsratsvorsitzende Uwe Koch. Die Laudatio auf die Künstlerin wird der langjährige Oberbürgermeister von Bautzen, Christian Schramm, halten. Die Medaille zeigt neben der Stadtansicht Bautzens von 1620 die Aufforderung Mättigs an die Nachwelt, seine Stiftungen zu bewahren und zu mehren. Unterstützt wurde die Herausgabe der Medaille durch die Volksbank.

Gesundheit und Wellness
Gesundheit und Wellness auf sächsische.de
Gesundheit und Wellness auf sächsische.de

Immer gerne informiert? Nützliche Informationen und Wissenswertes rund um das Thema Gesundheit und Wellness haben wir in unserer Themenwelt zusammengefasst.

Fester Bestandteil des Festgottesdienstes an Mättigs 432. Geburtstag ist die Vergabe des Mättig-Stipendiums. Die einmalige Unterstützung in Höhe von 1 200 Euro erhält in diesem Jahr die Promotionsstudentin Sarah Seidel von der Universität Konstanz für ihre Forschungsarbeit zum Schriftsteller August Gottlieb Meißner. Dieser wurde 1763 in Bautzen geboren und gilt unter anderem als Begründer der modernen Kriminalliteratur. Sarah Seidel ist die zehnte Mättig-Stipendiatin.

Ebenfalls am 24. September wird die Mättig-Stiftung einige Kunstankäufe an das Museum der Stadt Bautzen übergeben.

Die Stiftung geht auf Gregorius Mättig (1585 – 1650) zurück. Als Mediziner, Ratsherr und Mäzen zählt dieser zu den bedeutenden Persönlichkeiten der Oberlausitz. Seine Stiftungen förderten fast 300 Jahre Bildung und Wissenschaft. Mehr als 1 000 jungen Menschen ermöglichten sie ein Studium oder den Schulbesuch. Nach einer fast 60-jährigen Unterbrechung riefen Nachfahren des Gründers die Stiftung 2007 wieder ins Leben.

Festgottesdienst und Verleihung von Mättig-Stifter-Medaille und Mättig-Stipendium, Sonntag, 24. September, um 10.30 Uhr Dom St. Petri in Bautzen