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Mahle-Werker fordern mehr Geld

Und sie kündigen weitere Arbeitsniederlegungen an. Denn 2,1 Prozent mehr in der Lohntüte sind ihnen zu wenig.

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Roßwein. Die Arbeitgeber der Metall- und Elektrobranche sind von ihrem Angebot kein bisschen abgerückt. Sie bieten nach wie vor „nur“ eine Lohnsteigerung von 2,1 Prozent für die nächsten zwei Jahre. Mit Versprechen über Bonuszahlungen halten sie sich zurück. Damit sind die IG Metall und die darin organisierten Mitarbeiter des Mahle-Werkes in Roßwein nicht einverstanden.

Deshalb hat sich die Belegschaft am Mittwoch zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit an einem Warnstreik beteiligt. Am Freitag soll es noch einmal eine Beratung zur weiteren Vorgehensweise geben. Gehen die Arbeitgebern keinen Schritt auf die Betriebsrats- und Gewerkschaftsvertreter zu, dann sind auch am Standort Roßwein 24-Stunden-Warkstreiks und später gegebenenfalls längere Arbeitsniederlegungen geplant.

In der laufenden Tarifrunde werden zwischen 4,5 und fünf Prozent mehr Lohn, mehr Gerechtigkeit durch Tarifbindung und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie gefordert. Im Roßweiner Mahle-Werk arbeiten zurzeit rund 130 Männer und Frauen, viele davon in drei Schichten. Erst in diesem Jahr haben sich die Beschäftigen eine Beschäftigungssicherung bis 2019 erkämpft. (DA/ab/sig)