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Mahnwache gegen Königsbrücker-Ausbau

Eine Bürgerinitiative macht auch nach dem Stadtratsbeschluss mobil gegen die geplante Verbreiterung. Sie hofft auf Einsprüche.

© Steffen Füssel

Kein Feiertag für die Bürgerinitiative „Königsbrücker muss leben!“. Auch am Karfreitag trafen sich die Mitstreiter wieder zur Mahnwache vor der Schauburg. Sie informierten die Passanten über die Gründe, warum die Königsbrücker aus ihrer Sicht nicht vierspurig ausgebaut werden sollte. Sie sammelten auch wieder Unterschriften dagegen. Über 4.000 seien inzwischen zusammengekommen, sagt Martin Schulte-Wissermann. Außerdem wurden, wie jeden Freitag, Fahrzeuge gezählt. So soll bewiesen werden, dass der Verkehr vor der Schauburg von 25.000 im Jahr 2003 auf heute 14.000 Autos zurückgegangen ist. „Dies nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen, bedeutet, mit Absicht einen Schaden für Dresden herbeizuführen.“

Nachdem der Stadtrat am Mittwoch für die Verbreiterung gestimmt hatte, hofft die Bürgerinitiative nun auf das Planfeststellungsverfahren – den nächsten Schritt bei der Umsetzung. Dabei haben Bürger die Möglichkeit, ihre Bedenken gegen das Bauvorhaben zu äußern. Wie dies erfolgen kann, darüber klärt die Bürgerinitiative auf. Die vier bis zwölf Mitstreiter treffen sich seit zweieinhalb Jahren. (lk)

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