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Bauen und Wohnen

Maik Uwe Hinkel: Bauunternehmer mit Vision

Immobilienkoryphäe Maik Uwe Hinkel kann bereits auf viele beeindruckende Bauprojekte zurückblicken.

© http://maik-uwe-hinkel.eu/

vielen in der Branche gilt seine Beteiligung an Bauvorhaben regelrecht als Erfolgsgarant. Gerade deswegen wird der Unternehmer jedoch häufig zum Sündenbock und Mietergegner hochstilisiert. Ohne Entrepreneure wie Hinkel hätten Metropolregionen allerdings keine Chance, aus der Wohnungskrise zu kommen. Wie Maik Uwe Hinkel ein Spiel spielt, dass er scheinbar nicht gewinnen kann, und dennoch mit jedem Jahr erfolgreicher wird.

Maik Uwe Hinkel: Bauhaus als Inspiration

Maik Uwe Hinkel ist eigentlich studierter Jurist, seine Passion lag aber schon immer in der ästhetischen Architektur. Seit mehr als zwei Jahrzehnten setzt er anspruchsvolle Wohnprojekte um. Fast alle liegen in der Metropolregion Berlin, jedes davon in Toplage. Er gilt als einer der bedeutendsten Experten für die Umsetzung von modernen Wohnungsvorhaben im großen Stil. Der Immobilienexperte steht der 1993 gegründeten Unternehmensgruppe LIVING BAUHAUS vor. Das passt: Die Bauhaus-Architektur, die auf eine hundertjährige Geschichte zurückblicken kann, gilt von Anfang an als wichtigste Inspirationsquelle für Maik Uwe Hinkel: „Die nüchterne Sachlichkeit, die Reduktion der Form als unbedingte Konsequenz der Funktion, das war damals radikal. Es hat die Art, wie wir heute Architektur erleben, nachhaltig beeinflusst.“ Die Living Bauhaus Projekte befinden sich an zentralen Standorten in der Hauptstadt – Gebiete, die bei Mietern wie bei Investoren hart umkämpft sind. Worauf er bei seinen Bauvorhaben am meisten achtet? Lebensqualität, nicht nur durch exzellente Standorte, sondern vor allem durch ein ästhetisch ansprechendes Inneres wie Äußeres der Bauten selbst. Das sieht man den Wohnkomplexen an: Alle wirken modern, das Design bis aufs kleinste Detail zu Ende gedacht. Graue Plattenbauten sucht man im Portfolio von LIVING BAUHAUS vergeblich.

Kontroversen halten Maik Uwe Hinkel nicht auf

Hinkel ist eine Figur, die polarisiert – damit ist er in der Immobilienbranche allerdings nicht allein. Hier ist es kaum möglich, erfolgreich zu sein, ohne sich Feinde zu machen. Besonders in Großstädten ist die Situation angespannt, die Nervosität von Anwohnern bei jeder Neuigkeit am Immobilienmarkt groß. So werden in Berlin von Seiten der Mieter bereits Proteste laut, wenn überhaupt ein Verkauf von Wohnkomplexen ansteht. Dabei bedeutet ein neuer Inhaber keinesfalls zwangsläufig höhere Mieten. Auch Sanierungen werden wie ein böses Omen behandelt, sind oft aber kaum zu vermeiden. Maik Uwe Hinkel zeigt sich besorgten Mietern empathisch, priorisiert aber die Lebensqualität in seinen Bauprojekten vor Beschwichtigungen innerhalb einer erhitzten Debattenkultur. Jetzt, wo die Klimadebatte hochaktuell ist, sollten gerade thermische Sanierungen und moderne Neubauten mit energetischen Spitzenwerten positiv aufgenommen werden. Es scheint zu Zeiten geradezu absurd, wenn sich leidenschaftliche Klimaschutzbefürworter plötzlich besorgt zeigen, nur weil saniert wird.

Maik Uwe Hinkel: Ursachenbekämpfung statt Mietendeckel

Auf Dauer machen Bauunternehmer wie Maik Uwe Hinkel die Stadt jedoch lebenswerter. Ohne Investoren und Sanierungen würden die Gebäude schnell verfallen, vor allem aber auf neue Wohnprojekte sind die Großstädte angewiesen. Noch immer ist die Zahl der neu gebauten Wohnungen besonders in den Hauptstädten viel zu gering, betont Immobilienexperte Maik Uwe Hinkel. „Die Auswirkungen der Städteflucht und Versäumnisse der Politik, Hindernisse hinwegzuräumen und auch selbst sozialen Wohnungsraum zu schaffen, kann die Privatwirtschaft nicht ohne Weiteres ausgleichen. Wenn dann noch weitere bürokratische Hindernisse aufgebaut werden, ist das sehr frustrierend.“ Politisch werden durch öffentlichkeitswirksame Schlagwörter wie Mietendeckel und Mietpreisbremse nur kurzfristig Symptome behandelt, die teils gut ankommen, aber keine nachhaltigen Lösungen anbieten. Langfristig ist zu befürchten, dass Drohungen von Zwangsenteignungen Investoren und Bauherren abschrecken – wird jedoch weniger gebaut, wird die Situation nur noch prekärer. Laut dem letztjährigen Wohnungsmarktbericht fehlen fast 100.000, bei Berücksichtigung aller Faktoren sogar 135.000 Wohnung in der Hauptstadt; eine Abschwächung ist nicht in Sicht. Das Problem sieht Hinkel auch in vielen bürokratischen Hürden, die Neubauten blockieren. Es scheint beinahe, als können sich viele Politiker nicht erlauben, von Immobilienunternehmen unterstützte Legislaturen durchzusetzen – selbst, wenn alle von ihnen profitieren würden. Das Bild des Kämpfers gegen Immobilienhaie ist ein mächtiges Narrativ, mit dem sich viele Politiker assoziieren möchten. Zudem lässt sich die Kritik an Bauherren leicht instrumentalisieren, um von eigenen Versäumnissen abzulenken. Das kommt einer Lösungsfindung entgegen, die allen hilft.

Maik Uwe Hinkel kämpft für Neubauten

Solange immer mehr Menschen in die Hauptstadt ziehen, lässt sich der sich stetig verschärfende Wohnungsmangel, der die hohen Mieten verursacht, nur mit mehr Neubauten bekämpfen. Auch die Auswirkungen des Wohnungsmarkts auf den Speckgürtel weiten sich immer weiter aus. „In Berlin definieren sich die Grenzen des Speckgürtels gerade neu, die Preise im Umland explodieren schon seit Jahren. Grundstücke in Kleinmachnow sind heute bereits hochpreisiger als in Berlin. Unser Fokus bleibt zu großen Teilen aber auf Grundstücke im Zentrum.“ Was die Zukunft bringt? „Ganz einfach: Wir machen weiter. Und wir bauen in die Höhe.“ Ein Ende des Zustroms in Großstädte ist nicht absehbar, wo wenig Platz ist, da bleibt nur der Weg nach oben. Dass das aber nicht unbedingt riesige Plattenbauten bedeuten muss, auch dafür sorgen Unternehmer wie Maik Uwe Hinkel. „Architektur ist eine unserer ältesten Kunstformen, das dürfen wir nicht vergessen. Es wäre ein unheimlicher Verlust, wenn wir gezwungen wären, ausschließlich möglichst billige, hässliche Häuser en masse zu fabrizieren, obwohl das gar nicht notwendig ist, um genügend Wohnraum für alle zu schaffen. Immobilien müssen nicht nur funktionell, sondern auch schön sein dürfen – Bauhaus eben.“

Weiterführende Informationen zur Person Maik Uwe Hinkel finden Sie beispielsweise unter: https://www.presseportal.de/pm/136229/4377689

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der externen Redakteurin Frederike Paul.