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Malaysia-Airlines soll verstaatlicht werden

Malaysia Airlines kämpft ums Überleben. Nach zwei Flugzeugkatastrophen soll die Airline radikal umstrukturiert werden und vom Börsenzettel verschwinden.

Kuala Lumpur. Malaysia Airlines kämpft ums Überleben. Nach zwei Flugzeugkatastrophen soll die Airline radikal umstrukturiert werden und vom Börsenzettel verschwinden. Das kündigte der Mehrheitsaktionär, der staatliche Investmentfonds Khazanah Nasional Berhad am Freitag an.

Er strebt an, die Airline voll in staatliche Hand zu bringen. Der Plan für die komplette Umstrukturierung soll bis Ende August vorliegen. Die Umstrukturierung berühre alle Bereiche, teilte Khazanah mit: das operative Geschäft, das Geschäftsmodell, die Finanzierung, das Personal. Der staatliche Fonds bot 12,5 Prozent Prämie auf den Preis für die ausstehenden Aktien an. Der Handel an der Börse wurde am Freitag bereits gestoppt.

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Malaysia Airlines erlebte in diesem Jahr zwei Katastrophen: Erst verschwand Flug MH370 auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking mit 239 Menschen an Bord. Das Wrack ist bis heute nicht gefunden. Dann stürzte MH17 mit 298 Menschen an Bord über der Ukraine ab, wahrscheinlich nach Raketenbeschuss.

Der Vorstand der Fluggesellschaft betonte, der laufende Betrieb werde unverändert fortgeführt. Die Airline hat etwa 20 000 Mitarbeiter. Sie fliegt in der Gruppe mit rund 150 Flugzeugen weltweit 80 Ziele an. Malaysia Airlines arbeitet mit Verlust. Für 2013 wurde ein Minus von 364 Millionen Dollar ausgewiesen. (dpa)