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Maler und Lackierer streichen mehr Geld ein

Dresden. Nach der Schlichtung gibt es für Beschäftigte im Maler- und Lackiererhandwerk rückwirkend zum Oktober mehr Geld. Das teilte die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit. Die Löhne...

Dresden. Nach der Schlichtung gibt es für Beschäftigte im Maler- und Lackiererhandwerk rückwirkend zum Oktober mehr Geld. Das teilte die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit. Die Löhne stiegen in zwei Stufen um 5,9 Prozent, in Ostdeutschland kämen weitere zehn Cent pro Stunde dazu, hieß es – „ein wichtiger Schritt zur Ost-West-Angleichung“.

„Ein Malergeselle kommt auf einen Stundenlohn von 15,87 Euro – ein Plus von 90 Euro pro Monat“, sagt der Dresdner Bezirksvorsitzende der IG BAU, Jörg Borows-ki. 2019 kämen 112 Euro hinzu. Ferner erhöhe sich die Jahressonderzahlung, die im November ausgezahlt wird, im Osten auf 40 Gesellenstundenlöhne, also 635 Euro. Im Westen seien es 60 Stundenlöhne.

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Die Branche zählt sachsenweit 6 120 Beschäftigte. Anspruch auf das Lohnplus hat nur, wer Mitglied in der Gewerkschaft ist und in einem Betrieb der Malerinnung arbeitet – also die wenigsten. Neben dem Bundesinnungsverband gibt es den Arbeitgeberverband für Maler und Lackierer. Er ist zwar Mitglied in der VSW, Dachverband der sächsischen Arbeitgeber, wird aber von der IG BAU nicht anerkannt. (SZ/mr)