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Hoyerswerda

Mammut-Programm für LHV in Plauen

Der Handball-Sachsenligist aus Hoyerswerda verlor zwar vier Mal, hatte es aber nur mit höherklassigen Gegnern zu tun.

LHV 1. Männermannschaft Saison 2019/2020
LHV 1. Männermannschaft Saison 2019/2020 © Foto: Werner Müller

Plauen/Hoyerswerda. Für die Männer des LHV Hoyerswerda geht es weiter im Vorbereitungs-Endspurt auf die bevorstehende Sachsenliga-Saison zu. Nachdem die konditionellen Grundlagen in den ersten drei Wochen gelegt wurden, stand ab dem Trainingslager in Polen der Ball im Zentrum. Am Wochenende gab’s viel Spielpraxis für die Männer des Trainergespannes Conni Böhme/ Torsten Tschierske. Nachdem am Freitagabend eine Trainingseinheit mit der A-Jugend des EHV Aue in Hoyerswerda durchgeführt wurde, ging es Sonnabend früh zum Spitzen Cup nach Plauen. Die LHVer waren als niederklassigstes Team vor Ort. Devise: sich weiter einspielen und viele Erfahrungen sammeln! Aus privaten oder gesundheitlichen Gründen nicht mitreisen konnten Fabian Knofe, Nico Pollack und Ronny Eckert. Dazu verletzte sich im ersten Spiel Ben Krahl, der umknickte und sich eine starke Prellung zuzog.

Demzufolge war der Kader relativ ausgedünnt und gerade die Rückraumspieler sollten sehr viel Spielzeit bekommen. Gegen den SC DHfK Leipzig II startete der LHV sehr gut. Dann zog aber das Drittligateam an den Lausitzern vorbei und überzeugte vor allem mit seiner schnellen Dynamik. Mit Raul Santos spielte auch ein Profi bei den Leipzigern mit, sodass einige LHVer dieses Spiel wohl noch einige Zeit in Erinnerung behalten. Alle LHV-Akteure bekamen ihre Spielanteile. Das Ergebnis von 28:14 für Leipzig war dann standesgemäß, wobei Max Kastner mit seinen Paraden noch aus einem stabilen Hoyerswerdaer Team herausragte.

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Eine Steigerung sah man im zweiten Spiel gegen die Plauener, die in der MHV-Liga aktiv sind. Bis zur Halbzeit (11:13) konnte der LHV richtig gut mithalten und war eigentlich das spielerisch bessere Team. Nur an der Chancenverwertung mangelte es ein wenig. Gerade nach dem Ausfall von Ben Krahl war die Rechtsaußen-Position nicht mehr besetzt, wobei Dario Feuerriegel die Position sehr gut ausfüllte und einige sehenswerte Treffer erzielte. Im zweiten Spielabschnitt war dann die Kraft der Hoyerswerdaer weg und Plauen konnte noch auf 27:15davon ziehen.

Den Abend verbrachte das Team dann gemeinsam mit den Spielern vom SC DHfK Leipzig. Man merkte, dass zwischen beiden Mannschaften die Chemie stimmt; viele Spieler kennen sich auch bereits.

Nach der Nacht in der Jugendherberge standen dann am Sonntag noch mal zwei Begegnungen über 2 x 25 Minuten auf dem Spielplan. Zuerst hieß der Gegner HK Koprivnice aus der ersten tschechischen Liga, in dessen Kader sich auch zwei aktuelle Nationalspieler befanden. Wieder begannen die Hoyerswerdaer gut und konnten das Spiel lange offenhalten. Am Ende gab es eine knappere 19:25-Niederlage gegen den späteren Turniersieger.

Im letzten Turnierspiel stand man den Adlern aus Regensburg gegenüber. Die Spieler liefen da schon sprichwörtlich „auf der letzten Rille“. Die meisten hatten schon gut 210 Spielminuten in drei Tagen in den Knochen. Dennoch mobilisierten noch einmal alle ihre letzten Kräfte. Es entwickelte sich wieder eine erste Spielhälfte auf Augenhöhe. Mit 18:25 verlor man zwar auch dieses Spiel. „Dennoch haben wir eine Steigerung von Spiel zu Spiel sehen können. Die Belastung war für alle auch sehr, sehr hoch; das darf man nicht vergessen. Wir haben, wenn man alles addiert, in drei Tagen von der Spielzeit her über vier volle Spiele gehabt“, so das Trainer-Fazit. „Alle haben aber vollen Einsatz gezeigt. Das wollten wir sehen und das wird uns in der Saison auch helfen.“ (LHV)

Ergebnis-Überblick

HCE Plauen – HK Koprivnice 25:25
DHfK Leipzig – LHV Hoy’werda 28:14
HK Koprivnice – SG Regensburg 31:31
LHV Hoyerswerda – HCE Plauen 15:27
SG Regensburg – DHfK Leipzig 30:31
HK Koprivnice – DHfK Leipzig 28:25
SG Regensburg – HCE Plauen 23:22
HK Koprivnice – LHV Hoy’werda 25:19
HCE Plauen – DHfK Leipzig 23:28
LHV Hoy’werda – SG Regensburg 18:25