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Mandau-Jazzfestival startet am Freitag

Das Dreiländereck wird gut zwei Wochen das Mekka für Jazzfans. Die ersten drei Konzerte gibt es am Wochenende. Wer lieber feiern geht oder schon wissen will, was am Tag der Deutschen Einheit los ist, findet Vieles unter www.sz-veranstaltungskalender.com mit wenigen Klicks.

© Ulrich Heemann

Ein ohrenbetäubender Klang swingt über die Mandau, zieht von einem musikalischen Ufer zum anderen und reitet auf den Wellen des Jazz zu Resonanz -Brücken, wo sich Nachbarn mit einem beseelten Hallo und Ahoj begegnen. Das ist das Mandau Jazz Festival! Besucher erleben Jazz in seiner schönsten Art vom 29. September bis 14. Oktober im Dreiländereck entlang der Mandau.

Los geht es am Freitag, 20 Uhr, im Zittauer Wächterhaus mit „Evelyn Kryger“ (Foto): HipHop Grooves und Balkaneskes sitzt an einem Tisch mit Jazz und Techno, wo schwelgerisch Ohrwürmer über komplexe Rhythmen ausgebreitet werden. Aus weit geöffneten Stil-Schubladen bedienen sich die fünf Musiker mal frech, meist liebevoll und des Öfteren unerwartet. Musik für Herz und Kopf, Tanzbein und Tränendrüse, die Sehnsüchte weckt und glücklich macht.

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AM Sonnabend geht es in Tschechien, im Stadttheater Varnsdorf weiter. Dort spielt ab 20.30 Uhr Iva Bittová - Sängerin, Violinistin und Komponistin. Sie gilt als eine der originellsten und gefragtesten Künstlerinnen der zeitgenössischen Musik. Ihr Stil verbindet uralte Praktiken mit moderner Kunstmusik. “Bis heute habe ich für meinem Musikstil noch keinen treffenden Namen gefunden”, so Bittová. So wandelt sie über die Welten zwischen Oper und Klassik, Jazz und Experimental Rock bis hin zur Avantgarde und den Klängen ihrer Vorfahren, der Roma und Mähren. (Eintritt 250 Kronen/10 Euro)

Am Sonntag, 19.30 Uhr, folgt in der Kulturfabrik Mittelherwigsdorf ein Konzert mit dem „Natalia Mateo Trio“. Natalia Mateo zeigt sich als Wanderin zwischen den Welten. Sie schöpft aus der slawischen Liedtradition, aus modernem Jazz, aus dem Vermächtnis von Freigeistern wie Björk, Joni Mitchll, und Maya Angelou. Ob melodisch-leise oder kantig-dynamisch, melancholisch gestimmt oder ungehalten: Natlias Spannweite ist groß und jeder Titel offenbart stärker denn je ihr eigenständiges Profil. „Jazzblüten mit tiefen Wurzeln“, schreibt die FAZ.