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Löbau

Mann im Gleis - Trilex muss notbremsen

Ein Syrer hat am Dienstag mit seinem gefährlichen Spaziergang von Reichenbach nach Löbau für 160 Minuten Zugverspätungen gesorgt.

Symbolbild
Symbolbild © SZ/Uwe Soeder

Der Triebwagenführer eines Trilex hat am Dienstagvormittag auf der Strecke Görlitz-Dresden eine Notbremsung einleiten müssen, weil bei Reichenbach ein Mann im Gleis zu Fuß in Richtung Löbau unterwegs war. Weder er noch die Reisenden erlitten Verletzungen.

Allerdings entstanden durch den gefährlichen Spaziergang Zugverspätungen von insgesamt 160 Minuten. Beamte der Bundespolizei konnten den Verursacher kurz vor dem Ortseingang Löbau stellen. "Der Mann ist Syrer und konnte keine Ausweisdokumente vorweisen", teilt sie mit. Er kam zur weiteren polizeilichen Bearbeitung zur Dienststelle Ebersbach. Dort wird nun ermittelt, in wie weit eine Verbindung zu der Feststellung der geschleusten Personengruppe in Bautzen besteht.

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Diese hielt sich am Morgen laut einem Bürger offensichtlich ziellos im Bereich der S111 auf: "Vier Erwachsene und ein Kleinkind, die augenscheinlich aus dem arabischen Raum stammen." Beamte der Landespolizei suchten zunächst erfolglos nach der Gruppe. Erst ein zweiter Bürgerhinweis führte dazu, dass sie in Bautzen am Busbahnhof gestellt werden konnte. Bei der Kontrolle konnte keiner der Personen erforderliche Dokumente vorweisen. Bei den Männern im Alter von 24, 28 und 40 Jahren und dem vierjährigen Jungen handelt es sich ebenfalls um Syrer, die laut Bundespolizei anfänglich in einer Gruppe von über 20 Personen über mehrere Tage und durch zahlreiche europäische Länder bis nach Deutschland geschleust wurden. Dafür mussten sie teilweise mehrere Tausend Euro bezahlen. Für Mittwoch ist die Weiterleitung an die Erstaufnahmeeinrichtung Dresden vorgesehen. 

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