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Radeberg

Mann lebensbedrohlich mit Messer verletzt

Am Wochenende kam es in Radeberg zu einem Streit zwischen einem Pärchen. Ein Mann wollte schlichten und liegt nun im Krankenhaus.

© Symbolbild: dpa

Radeberg. Ein 30-jähriger Dresdner wurde am Sonnabendabend bei einer Familienfeier an der Carl-Eschebach-Straße in Radeberg  von einem 32-jährigen Radeberger mit einem Messer schwer verletzt. Vorausgegangen war ein Streit zwischen dem späteren Tatverdächtigen und seiner Freundin, den der Geschädigte lediglich schlichten wollte. Plötzlich griff der 30-Jährige nach einem Messer, stach damit dem Geschädigten in den Oberkörper und flüchtete. 

Beamte vom Polizeirevier Kamenz konnten den Täter nach Zeugenhinweisen vor seiner Wohnung vorläufig festnehmen. Der mit dem Messer verletzte Mann wurde in einem lebensbedrohlichen Zustand in ein Krankenhaus eingeliefert und einer Notoperation unterzogen.

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Am Sonntag erließ der zuständige Amtsrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Görlitz Haftbefehl gegen den Beschuldigten wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. Der Täter befindet sich in Haft, die Ermittlungen werden fortgeführt. Totschlag wird mit einer Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren bestraft. (SZ)