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Mann mit zwölf Identitäten muss ins Gefängnis

An der Grenze zu Tschechien stoppte die Polizei einen Kriminellen mit umfangreichem Strafregister. Außerdem fand sie illegale Böller.

© dpa

Die Beamten der Bundespolizei fassten am vergangenen Sonntag einen 37-Jährigen, der in der Vergangenheit seine Straftaten mit zwölf verschiedenen Personalien vertuscht hatte. Der Serbe war Fahrgast eines grenzüberschreitenden Linienbusses auf der A 17. Bei der Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass aktuell drei Haftbefehle gegen ihn vorlagen: 426 Tage Restfreiheitsstrafe wegen Bandendiebstahls, 87 Tage wegen Wohnungseinbruchs und eine Geldstrafe von über 1 000 Euro wegen unerlaubten Aufenthalts. Bei Nichtbezahlung der Geldstrafe muss er eine Ersatzfreiheitsstrafe von weiteren 27 Tagen verbüßen. Zudem bestand gegen ihn eine Wiedereinreisesperre für das Bundesgebiet bis zum Jahr 2025. Nach Abschluss der polizeilichen Sachbearbeitung wurde der 37-Jährige in die Justizvollzugsanstalt Dresden überstellt. Die Bundespolizei konnte am Wochenende außerdem weitere Straftäter festnehmen und entdeckte illegale Böller. Hier die Meldungen im Einzelnen:

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Pyrotechnik und Betrug

Betrügerin kann ihre Reise fortsetzen

A 17. Am Freitagmittag stellte sich bei einer bulgarischen Staatsangehörigen (37) heraus, dass gegen sie ein Strafvollstreckungshaftbefehl wegen Betrug vorliegt. Nachdem die 37-Jährige die noch offene Geldstrafe von 1.128,50 Euro beglichen hatte, konnte sie ihre Reise aber fortsetzen.

Ein halbes Kilo Sprengstoff

Schmilka. Am Sonnabend überprüften die Einsatzkräfte der Bundespolizei im Bereich Schmilka einen 23-jährigen Deutschen. Im Kofferraumes seines Fahrzeuges fanden die Bundespolizisten insgesamt 70 Stück verbotener und nicht zugelassener Pyrotechnik auf. Es handelte sich zum Teil um in Deutschland nicht zugelassene Pyrotechnik und um Feuerwerkskörper der „Kategorie 3“, welche nur von ausgebildeten Feuerwerkern zu besonderen Anlässen verwendet werden darf.

Die aufgefundene Pyrotechnik wurde dem Entschärfungsdienst der Bundespolizeidirektion Pirna übergeben. Gegen den 23-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet.

Und noch mehr Böller

Schmilka. Bei einem 38-jährigen Deutschen fanden die Beamten am Sonnabend acht nicht zugelassene Feuerwerkskörper. Auch gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet.

Weitere Festnahme auf der Autobahn

A 17. Wegen Verstoßes gegen das Ordnungswidrigkeitsgesetzes wurde ein rumänischer Staatsangehöriger (22) gesucht. Der 22-Jährige konnte seine Fahrt fortsetzen, nachdem er die noch offene Geldstrafe (2.500 Euro) bezahlt hatte.

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