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Mann schießt mit Pistole in die Luft

Ein 41-Jähriger hat am Heiligabend in der Bautzener Innenstadt für Aufregung gesorgt. 

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© dpa

Bautzen. Die Polizei hat bei einem Mann in Bautzen zwei Schreckschusspistolen sichergestellt. Der alkoholisierte Mann hatte am Heiligabend in der Innenstadt für Aufsehen gesorgt. Der 41-Jährige schoss nachmittags vom Balkon seiner Wohnung An den Fleischbänken mehrfach mit einer Pistole in die Luft. Anwohner alarmierten die Polizei. 

Streifen des örtlichen Reviers und des Einsatzzuges der Polizeidirektion Görlitz klärten die Situation. Die für derartige Einsatzlagen speziell ausgebildeten Beamten konnten den Mann dazu bewegen, vor die Wohnungstür zu kommen. Dort wurde er gefahrlos ergriffen, heißt es von Polizeisprecher Thomas Knaup. 

Ein Atemalkoholtest bei dem 41-jährigen Deutschen ergab umgerechnet 0,86 Promille. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung stellten die Polizisten zwei Schreckschusspistolen samt Munition sicher. Sie leiteten ein Verfahren zu dem Verstoß gegen das Waffengesetz ein. (SZ)

Hehler erwischt

Bautzen. Kurz vor Weihnachten sind  der Bundespolizei zwei Hehler ins Netz gegangen. Die beiden 29- und 40-jährigen Männer aus Litauen wurden auf dem Pendlerparkplatz der A-4-Abfahrt Bautzen Ost kontrolliert, als sie in einem belgischen Volvo in Richtung Görlitz fuhren. Die Nummernschilder am Volvo waren komplett falsch. Der Fahrer hatte seinen Volvo im März 2018 in Belgien gekauft und ordnungsgemäß versichert, aber nicht zugelassen.  

Damit nicht genug. Im Fahrzeug fanden die Beamten vier GPS-Steuergeräte aus John-Deere-Landmaschinen. Die Typenschilder waren größtenteils entfernt und einen ordnungsgemäßen Eigentumsnachweis konnten die beiden Männer auch nicht vorlegen. Ersten Internetrecherchen zufolge haben die vier Geräte einen Gesamtwert von etwa 100.000 Euro. 

Die Verkehrspolizeiinspektion hat die Ermittlungen wegen Hehlerei und Urkundenfälschung aufgenommen. Die beiden Männer konnten inzwischen ihre Reise fortsetzen, müssen sich aber einem Strafverfahren stellen.

Am Steuer eingeschlafen

Demitz-Thumitz. Ein Unfall ist am Mittwochnachmittag auf der Bautzener Straße im Ortsteil Rothnaußlitz passiert.  Ein 78-Jähriger fuhr gegen 16.15 Uhr in Richtung Bischofswerda. In Rothnaußlitz geriet sein Dacia auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einem entgegenkommenden Kia zusammen. Der entstandene Schaden belief sich auf ungefähr 1.500 Euro. Verletzt wurde niemand. Als die Polizisten den Mann zur Unfallursache befragten, gab er an, wohl am Steuer eingeschlafen zu sein. 

Transporter aufgebockt

Radeberg. Über die Weihnachtsfeiertage machten sich Unbekannte An der Ziegelei in Radeberg an einem Transporter zu schaffen. Sie demontierten alle vier Räder des Mercedes Vito und entwendeten diese. Das Fahrzeug stellten sie unsanft auf Steinen ab. Der Sach- und Stehlschaden beträgt insgesamt rund 4.500 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt. 

Zu lange in Deutschland

Bautzen. Ein junger Mann aus Moldawien, der am Heiligabend auf dem Weg in seine Heimat war, geriet auf dem A-4-Rastplatz Oberlausitz Süd in die Kontrolle einer Bundespolizeistreife. Dabei kam ans Licht, dass sich der 22-Jährige über 200 Tage zu lange in der Bundesrepublik aufgehalten hatte.

Der Moldawier war Insasse eines bulgarischen Kleinbusses. Wie sein E-Reisepass belegt, war er bereits im Februar ins Schengengebiet eingereist. Er habe bei Verwandten gewohnt, sagte er. Da er für Deutschland keinen Aufenthaltstitel bzw.  kein Visum vorweisen konnte, hätte er nach 90 Tagen wieder ausreisen müssen. Nun erfolgte seine Ausreise mit einer Strafanzeige wegen unerlaubten Aufenthaltes im Gepäck.