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Marktsatzung wird angepasst

Zwanzig Tatbestände werden in den Rang von Ordnungswidrig- keiten erhoben – bis zu 1 000 Euro Geldbuße drohen.

Von Udo Lemke
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Standbetreiber auf dem Grünmarkt müssen sich auf einige Neuerungen einstellen.
Standbetreiber auf dem Grünmarkt müssen sich auf einige Neuerungen einstellen. © Claudia Hübschmann

Meißen. Seit 2016 führt die Stadt Meißen den Grünmarkt auf dem Kleinmarkt in Meißen durch. Zwischen März und Oktober zieht er mit seinem qualitativ hochwertigen Angebot regionaler Produkte jeden zweiten Sonnabend zahlreiche Meißner und Gäste in die Innenstadt. 

In diesem Jahr geht der Grünmarkt in die 4. Saison und zieht dann auch um, an den neuen Standort in den Hof der Roten Schule. „Auf Grund der Erfahrungen der letzten drei Jahre und den Gesprächen mit den Händlern des Grünmarktes soll die Marktsatzung in wenigen Punkten ergänzt bzw. angepasst werden.“ 

So steht es in einer Beschlussvorlage für den am Mittwoch tagenden Verwaltungsausschuss. Danach sollen die Gebühren angepasst werden. Bislang hatten Händler durchgängig zehn Euro pro Markttag für Strom zu bezahlen. Nun wird von solchen Händlern, die nur Strom für Kassen und/oder Waagen benötigen, fünf Euro verlangt. 

Diejenigen, die Strom für Kühlfahrzeuge, Kühlung, Heizung, Heiz- und Wärmegeräte und ähnliches benötigen, sollen zehn Euro bezahlen. Die einschneidendste Änderung der neuen Marktordnung ist die Erhebung von zwanzig Tatbeständen in den Rang von Ordnungswidrigkeiten. 

Sie reichen vom Vergrößern oder Vertauschen der zugewiesenen Standplätze über das Freilaufen-Lassen von Tieren bis hin zum Betteln und das Laufenlassen von Motoren während des Be- und Entladens. Es drohen Bußgelder von fünf bis 1 000 Euro.